Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat zwölf Olivenprodukte getestet, bei denen die schwarze Farbe durch den Zusatz von Eisensalzen künstlich erzeugt wurde. Die Artikel enthielten von 125 bis 1380 Mikrogramm pro Kilogramm (µg/kg) Acrylamid - Richtwert gibt es für Oliven derzeit keinen. Es besteht keine akute Gesundheitsgefahr, wenn man diese Oliven isst, jedoch empfiehlt es sich, so wenig Acrylamid wie möglich zu sich zu nehmen. Die Preise reichten dabei von 81 Cent bis 2,29 Euro pro 100 Gramm Abtropfgewicht.
Linz
AK-Test: Krebserregendes Acrylamid in schwarzen Oliven
Eingelegte Oliven kommen auf Antipasti-Teller, Pizzen und in Salate - und mit ihnen ein oft beträchtlicher Anteil des potenziell krebserregenden Acrylamid, zumindest bei schwarzen künstlich gefärbten Früchten. Bei zwölf Artikeln reichte die Menge von moderaten 125 bis hin zu alarmierenden 1380 Mikrogramm pro Kilogramm (µg/kg), wie die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich in einem Test herausfand. Zudem ließ die Kennzeichnung zu wünschen übrig.
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