Ein mexikanischer Axolotl kann innerhalb weniger Monate eine verlorene Extremität nachbilden. "Die große Frage dabei ist, wie eine Zelle weiß, wo sie sich im nachwachsenden Körperteil befindet und ob sie etwa eine kleinen Finger oder einen Daumen formen soll", erklärte die Leiterin des Instituts für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Wien, Elly Tanaka. Diese Positionsinformation sei lange ein "Heiliger Gral in der Regenerationsforschung" gewesen, ihr Team habe nun aber die molekulare Landkarte gefunden, die Zellen anweist, welchen Teil des Körpers sie regenerieren sollen, erklärte die Forscherin in einem die Publikation begleitenden Video.