Wien
1,7 Prozent nehmen nach Operationen zu lange Opioide ein
Nach einer Operation nehmen 1,7 Prozent der Patientinnen und Patienten in Österreich auch nach drei bis sechs Monaten noch verschreibungspflichtige Opioide ein. Das geht über den Zeitraum hinaus, in dem der akute postoperative Schmerz in der Regel abgeklungen ist, betonte die MedUni Wien am Mittwoch. Die Forschenden haben vor dem Hintergrund der Opioidkrise in den USA mit vielen Abhängigen die Situation nach chirurgischen Eingriffen in Österreich untersucht und warnen nun.
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