Rund 500.000 Menschen sind in Österreich von Polypharmazie betroffen, was meistens mit einer Einnahme von täglich fünf Medikamenten oder mehr definiert ist, berichtete Raimund Podroschko, erster Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer. Nur 50 Prozent aller Patienten in Österreich nehmen die Medikamente richtig ein, "das ist ein eher erschütternder Wert", sagte er. 50 Prozent haben auch mangelnde Gesundheitskompetenz "und bis zu 20 Prozent aller Krankenhausaufnahmen sind das Resultat von unerwünschten Arzneimittelwirkungen bei Menschen über 60 Jahren."