Der Blick sei derzeit auf die Ukraine gerichtet, "und es nutzen jetzt gerade viele diesen Blick auch aus", warnte Nehammer. "Wir erleben einen massiven Druck im Bereich irregulärer Migration", sagte der frühere Innenminister. Österreich habe nicht nur mehr als 75.000 schutzsuchende Ukrainer aufgenommen, sondern wieder "an die 17.000 Asylanträge" von Menschen aus Afghanistan, dem Iran und Syrien verbucht. "Wenn man Nachschau hält, wie die denn nach Österreich gekommen sind, gibt es eine dramatische Erkenntnis: Der Großteil davon ist nicht registriert", pochte Nehammer auf einen effektiven Schutz der EU-Außengrenzen statt nur darüber zu reden. In diesem Zusammenhang lobte er den Einsatz seiner konservativen Amtskollegen Kyriakos Mitsotakis (Griechenland) und Andrej Plenkovic (Kroatien).