Khamenei wurde Medienberichten zufolge schon am Samstag in der Früh getötet. Er sei "nach einem Angriff des zionistischen Regimes und der Vereinigten Staaten" zu einem "Märtyrer" geworden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur IRNA. Den israelischen Streitkräften zufolge kamen auch der Kommandant der Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, sowie Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh, ums Leben. Auch mehrere Angehörige sollen mit ihm gestorben sein. Die Webseite Al-Arabiya berichtete unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur Fars, eine Tochter Khameneis, ein Schwiegersohn, eine Schwiegertochter und ein Enkel seien ums Leben gekommen.
Washington/Teheran/Jerusalem
Revolutionsgarden schwören nach Tod Khameneis Rache
Nach der Tötung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Khamenei bei amerikanisch-israelischen Luftangriffen haben die Revolutionsgarden des Landes Rache geschworen. "In Kürze werden die größten militärischen Einsätze in der Geschichte der iranischen Streitkräfte gegen Israel und US-Stützpunkte in der Region beginnen", heißt es in einer Presseerklärung der Elitestreitmacht der Islamischen Republik. Die Regierung kündigte 40 Tage öffentliche Trauer und sieben Feiertage an.
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