Das Regime rief nach dem Tod Khameneis eine 40-tägige Staatstrauer aus. Der Oberste Geistliche Führer sei "nach einem Angriff des zionistischen Regimes und der Vereinigten Staaten" zu einem "Märtyrer" geworden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur IRNA. Laut den Berichten starb Khamenei bereits am Samstag in der Früh. Auch mehrere Angehörige sollen mit ihm gestorben sein. Die Webseite Al-Arabiya berichtete unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur Fars, eine Tochter Khameneis, ein Schwiegersohn, eine Schwiegertochter und ein Enkel seien ums Leben gekommen.
Washington/Teheran/Jerusalem
Iran bestätigt Tod von Machthaber Khamenei
Das geistliche Oberhaupt des Irans, Ayatollah Ali Khamenei, ist tot. Dies bestätigten iranische Staatsmedien am Sonntag in der Früh. Wenige Stunden davor hatte US-Präsident Donald Trump den Tod Khameneis verkündet, der seit dem Jahr 1989 iranischer Machthaber gewesen war. Auch der Kommandant der Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, sowie Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh, sind nach Angaben der israelischen Streitkräfte durch US-israelische Angriffe ums Leben gekommen.
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