Ob im Gaza-Streifen tatsächlich eine Hungersnot drohe, "das wissen wir nicht", sagte Deutsch. Kritik übte er an der UNO, die seit Jahrzehnten nichts anderes tue als Israel zu kritisieren, und am Roten Kreuz. Israel tue jedenfalls alles, um diesen Krieg zu beenden. Die Hamas juble dagegen über Sanktionsdrohungen aus der EU, so Deutsch. Die Terrororganisation hätte den Krieg bereits am 8. Oktober beenden können, wenn sie sich ergeben und alle Geiseln freigelassen hätte, und könnte den Krieg auch heute beenden, meinte er.
Wien
IKG-Präsident verteidigt Vorgehen Israels im Gazakrieg
Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), Oskar Deutsch, hat das Vorgehen Israels im Gazakrieg verteidigt. Dieses sei richtig, denn "die Aufgabe jeder israelischen Regierung ist, für die Sicherheit der israelischen Bevölkerung zu sorgen", meinte Deutsch Dienstagabend in der "ZIB2" des ORF. Den wachsenden internationalen Druck auf Israel verstehe er nicht, stattdessen solle Druck auf die Hamas aufgebaut werden, forderte der IKG-Präsident.
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