"Alles, worum wir bitten, ist ein Prozent von dem, was ihr im vergangenen Jahr für Krieg ausgegeben habt", erklärte Fletcher. Das sei nicht nur ein Ruf nach Geld, sondern der "Ruf nach globaler Verantwortung, menschlicher Solidarität und der Verpflichtung, das Leiden zu beenden". Bisher erhielt die UNO in diesem Jahr von den geplanten 38 Milliarden Euro lediglich etwa 4,8 Milliarden Euro an Mitteln.
Genf
UNO kündigt drastische Kürzungen bei humanitärer Hilfe an
Wegen massiver Kürzungen von Geldern haben die Vereinten Nationen angekündigt, ihre Pläne für humanitäre Hilfe weltweit drastisch zurückzuschrauben. "Brutale Kürzungen stellen uns vor brutale Entscheidungen", erklärte UNO-Nothilfekoordinator Tom Fletcher am Montag. Statt wie im Dezember um umgerechnet etwa 38 Milliarden Euro für das Jahr 2025 bittet die Organisation nun in einem "extrem dringenden" Aufruf um 25 Milliarden Euro an Mitteln.
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