In mehreren mitteleuropäischen Staaten gebe es derzeit besonderen Grund zur Sorge, betonte die europaweit aktive Journalistenvertretung. Zu Österreich wurde angesichts der laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP festgestellt: "Aussagen von FPÖ-Chef Herbert Kickl lassen befürchten, dass er als Regierungschef versuchen wird, kritische Medien durch Entzug von staatlicher Presseförderung und öffentlichen Inseraten zu domestizieren."
Wien/EU-weit
AEJ: "Bedrohungen" für Medienfreiheit in Mitteleuropa
Die Vereinigung Europäischer Journalistinnen und Journalisten (AEJ) zeigt sich besorgt über aktuelle Bedrohungen und Einschränkungen der Medienfreiheit in Mitteleuropa, darunter in Österreich. In einer aktuellen Stellungnahme der Medien-NGO mit mehr als 700 Mitgliedern in 16 europäischen Ländern heißt es: "Die Medienfreiheit gehört zu den Grundwerten der Europäischen Union." Sie benötige daher "mehr Schutzmaßnahmen", EU-weit und auf nationalen Ebenen.
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