Sollte der Senat Trumps Vorschlag folgen, würde Wright vermutlich eine Wende in der US-Klimapolitik hin zu fossilen Brennstoffen einleiten. "Es gibt keine Klimakrise, und wir befinden uns bei der Energie auch nicht in einem Umbruch", sagte er im vergangenen Jahr in einem Video auf LinkedIn. Für Aufsehen sorgte Wright 2019, als er vor laufender Kamera Fracking-Flüssigkeit trank, um die von ihm postulierte Unschädlichkeit zu demonstrieren. Den Kampf der Demokraten gegen die globale Erwärmung hat er mit dem Sowjet-Kommunismus verglichen.
Washington
Trump ernennt CEO von Öldienstleister zum Energieminister
Nach seinem Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl hat Donald Trump nun auch seine Wahl für den künftigen Energieminister verkündet. Der Fracking-Unternehmer und Klimawandel-Skeptiker Chris Wright aus Colorado soll laut einer Erklärung vom Samstag das Amt übernehmen, wenn Trump im Jänner Amtsinhaber Joe Biden ablöst. Der Chef und Gründer des Öl-Dienstleisters Liberty Energy solle Bürokratie abbauen, um Investitionen in fossile Brennstoffe anzukurbeln, erklärte Trump.
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