Der bulgarische Innenminister Kalin Stojanow hatte erst Ende Juni bei einem regionalen Ministertreffen im niederösterreichischen Laxenburg gesagt, dass es an der EU-Außengrenze seines Landes mit der Türkei seit Monaten "außerordentlich ruhig" sei. Der Migrationsdruck habe abgenommen, weil man den Migranten gezeigt habe, dass es für sie schwierig sei, über die türkisch-bulgarische Grenze zu kommen. Auch Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) lobte die Bemühungen des Balkanlandes und verwies auf die massiv zurückgegangenen Aufgriffe an der burgenländisch-ungarischen Grenze.