Nach einem Treffen mit dem japanischen Ministerpräsidenten Fumio Kishida versicherte Scholz erneut, dass Deutschland seine Waffenlieferungen in die Ukraine so steuern werde, dass sie nicht zu einer direkten Konfrontation mit Russland führen würden. "Genauso klar ist, dass wir mit den Entscheidungen, die wir hier treffen, immer die Sicherheit unseres Landes und des Bündnisses im Blick haben. Und dazu gehört, dass wir ausreichend stark sind", sagte Scholz. "Dazu gehört Luftverteidigung und die Möglichkeit der Abschreckung selbstverständlich."
Berlin
Scholz zu US-Raketen: Es geht darum, Krieg zu verhindern
Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz hat Befürchtungen zurückgewiesen, die geplante Stationierung von weitreichenden US-Raketen in Deutschland könnte zu einer Eskalation mit Russland führen. Die Waffen mit einer Reichweite bis 2.500 Kilometer dienten der Abschreckung und sollten Angriffe aus einem "sicheren Hinterland" von vorneherein verhindern, sagte Scholz am Freitag in Berlin. "Worum es uns immer geht, ist ja, einen Krieg zu verhindern."
© APA/dpa