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Kunst der Schleife: "Liebeslieder" am Wiener Staatsballett
"Nun, ihr Musen, genug!" heißt es nach 32 "Liebesliedern" und drei Ausflügen in die Ballettmoderne, wie sie kontrastreicher kaum sein könnten. Mit dem Goethe-Zitat, einem Brahms-Lied, mit Singenden, Tanzenden und Klavier zu vier Händen sind die Musen tatsächlich reichlich zugange. Und: "Liebeslieder", der neue Ballettabend der Wiener Staatsoper, bringt die titelgebende Preziose von Balanchine mit dem gefeierten, späten Debüt von Minimalismus-Ikone Lucinda Childs zusammen.
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