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documenta-Künstlerin Elisabeth Wild mit 98 Jahren verstorben

Die Collagekünstlerin Elisabeth Wild ist tot. Die gebürtige Wienerin verstarb im Alter von 98 Jahren in ihrer Wahlheimat Guatemala, wie der "Guardian" unter Berufung auf ihren Verleger vermeldet. Ihr größter Erfolg war die gemeinsame Präsentation mit ihrer Tochter Vivian Suter bei der documenta 14 in Athen. Das Wiener mumok wird 2021 eine große Retrospektive zeigen.

 

Ab dem 5. März 2021 ist die Personale im mumok zu sehen, für die Wild, die bis zu ihrem Tod täglich je eine Collage erarbeitet haben soll, noch selbst die Arbeiten mit aussuchen konnte. Geboren wurde die spätere Künstlerin am 6. Februar 1922 in Wien als Tochter eines jüdischen Vaters und einer katholischen Mutter. Die Familie musste 1938 vor den Nazis nach Argentinien fliehen. Nachdem Wild in den 1960ern vor der Peron-Diktatur in die Schweiz emigriert war, folgte 1996 die Übersiedelung nach Guatemala.

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