"35 Stunden, jetzt sofort" und "Arbeitszeit runter, Löhne rauf", forderten die trotz Kälte und Wind zahlreich erschienenen Beschäftigten aus 13 verschiedenen Organisationen im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich. Teils hielten sie ihre Betriebsversammlungen im Rahmen der Streikversammlung vor dem Sozialministerium ab, teils kamen einzelne Mitarbeiter mit selbst gebastelten Schildern, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Einen kurzen Blick auf die Versammlung warf auch Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) höchstpersönlich, als er vom Ministerrat an seinen Arbeitsplatz zurückkehrte. Er sah sich das Schauspiel kurz an, ehe er wieder im Ministerium verschwand.
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Sozialwirtschaft demonstriert Streikbereitschaft
Mit Trillerpfeifen, Plakaten und eingängigen Slogans haben am Mittwoch mehr als 1.000 Streikende vor dem Sozialministerium in Wien ihre Forderung nach einer 35-Stunden-Woche in der Sozialwirtschaft erneuert. Die Anwesenden pochten auf dringend notwendige Verbesserungen ihrer Arbeitsbedingungen und zeigten sich anhand der stockenden KV-Verhandlungen streikbereit - wenn nötig auch bis in den Sommer.
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