"Wir haben ganz spezielle Projekte zusammengestellt, exemplarische Beispiele zum Bekenntnis zu Beethoven", versicherte Geyer. Drei szenische Werke stehen im Zentrum. Am 16. März hat die 1806er-Fassung des "Fidelio" (Geyer: "Wir haben sie bisher nur konzertant gemacht") in einer Inszenierung von Christoph Waltz Premiere. Zuvor kommen aber zwei zeitgenössische Opern zur Uraufführung. "Unser Ansatz war: Beethoven, der Neuerer, einer, der immer versucht, neue Wege zu gehen", so Geyer. "Daher war für mich klar: Es soll zwei neue Opern aus dem Gedankengut Beethovens geben."