AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Großer Spielfilmpreis bei Diagonale 2019 geht an "Chaos"

Die syrische Filmemacherin Sara Fattahi hat mit "Chaos", ihrem Film über drei Frauen aus Damaskus und ihre Kriegserfahrungen, den großen Spielfilmpreis der Diagonale 2019 gewonnen. Dieser ist mit 21.000 Euro dotiert, ebenso wie der Preis für den besten Dokumentarfilm, den Natalie Borgers gewann. "The Remains - Nach der Odyssee" zeigt die Situation nach gescheiterten Fluchten über das Meer.

© APA (Archiv)
 

"Chaos" ist die Geschichte von drei Frauen, von denen Regisseurin Sara Fattahi selbst eine ist. Sie leben in ganz verschiedenen Situationen und müssen mit ihren traumatischen Kriegserfahrungen zurechtkommen. Während sich eine in ihrer Trauer von der Umwelt abschottet, versucht eine andere, sich über ihre Kunst mitzuteilen.

Der Dokumentarfilm von Nathalie Borgers zeigt Helfer und Helferinnen auf der Insel Lesbos, die sich um ertrunkene Flüchtlinge kümmern und sich um eine würdevolle Beisetzung bemühen. Gezeigt wird auch ein Helfer, der sich in Wien um Hinterbliebene einer syrischen Familie kümmert, die 13 Angehörige im Meer verloren hat.

Die Diagonale-Schauspielpreise, die mit jeweils 3.000 Euro dotiert sind, gingen an Joy Alphonsus für "Joy", ein Film über nigerianische Sexarbeiterinnen sowie Simon Frühwirth für das bildgewaltige Coming-of-Age-Drama "Nevrland".

Als bester Nachwuchsfilm wurde "Zufall & Notwendigkeit" von der Jugendjury des Landes Steiermark ausgesucht, Nicolas Pindeus erhält für sein Nachspüren der ausklingenden Adoleszenz 4.000 Euro.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.