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FPÖ-Vilimsky freut sich über rechtspopulistische AfD

Der freiheitliche Europaabgeordnete Harald Vilimsky freut sich über den Aufschwung der rechtspopulistischen AfD (Alternative für Deutschland) im Nachbarland. "AfD vor SPD. Gut so. Trend wird sich auch in Österreich manifestieren und SPÖ im Sink- und dann Sturzflug sein. @KernChri ist ein Garant dafür!", ließ der Politiker vom ÖVP-Regierungspartner FPÖ am Montag auf Twitter wissen.

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Vilimsky bezog sich in seinem Tweet auf eine Umfrage des Forschungsinstituts INSA-Meinungstrend, das in Deutschland wegen seiner angeblichen Nähe zur AfD umstritten ist. Demnach liegen die deutschen Rechtspopulisten bundesweit mit 17,5 Prozent bereits 0,5 Prozentpunkte vor der SDP auf Platz zwei. Besser schnitten nur die Unionsparteien CDU/CSU mit 29 Prozent ab.

Aber auch im Sonntagstrend, den das Institut Emnid wöchentlich für die deutsche Boulevardzeitung "Bild am Sonntag" erhebt, hatte die AfD am Wochenende eine Rekordwert erreicht. Dort kletterte sie auf 17 Prozent und war damit gleich stark wie die Sozialdemokraten (SPD). Hier kam das Bündnis CDU/CSU als stärkste Kraft auf 30 Prozent.

Die FPÖ gehört im Europaparlament der EU-kritischen Fraktion Europa der Nationen und Freiheit (ENF) an. Dies wurde von Bundespräsident Alexander Van der Bellen jüngst gegenüber der APA kritisiert. Er habe damit "keine Freude", betonte der ehemalige Wirtschaftsprofessor in dem am Sonntag veröffentlichten Interview. Die Mitgliedschaft widerspreche dem im ÖVP-FPÖ-Regierungsprogramm "verankerten pro-europäischen Kurs der Bundesregierung".

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