Begonnen hat alles am linken Murufer – in der Grazer Wielandgasse. Groß geworden ist sie aber am rechten, am Fuße des Plabutsch, im damals noch dünn besiedelten Stadtteil Gösting. Die Übersiedlung von „technischen Klassen“ in das einstige kaiserliche Monturdepot Nr. 3, markiert nicht nur die offizielle Gründung der BUndesLehranstalt für Maschinenbau und Elektrotechnik (BULME), sondern auch den Auftakt für eine außerordentliche schulische Erfolgsgeschichte.

100 Jahre feiert die BULME dieser Tage, ein Jubiläum, dem die Corona-Pandemie zwar den geselligen Teil verleidet hat, aber nicht die große Freude an dem, was die Schule erreicht hat. Mit rund 2200 SchülerInnen zählt sie heute zu den größten Schulen in ganz Österreich, und, vielleicht noch wichtiger, zu den renommiertesten ­hinsichtlich hochqualitativer Berufs- und Allgemeinbildung.

Sechs Fachrichtungen, drei Schultypen – Tagesschule, Kolleg, Abend(fach)schule – sowie drei Außenstellen in Bad Radkersburg, Voitsberg und Deutschlandsberg machen möglich, was der heutige Direktor der BULME, Günther Greier, betont: „Es gibt viele Wege zu einem HTL-Abschluss zu kommen!“ Der über die BULME ist mit Sicherheit einer der zukunftsträchtigsten darunter.

Das einstige K&K-Monturdepot Nr. 3 in Graz-Gösting ist der Ursprung der heutigen BULME
Das einstige K&K-Monturdepot Nr. 3 in Graz-Gösting ist der Ursprung der heutigen BULME © KK