Die gute Nachricht zuerst: Einem gelernten Metalltechniker
wird auch in baldiger Zukunft nicht fad werden. Das Portfolio umfasst Balkone, Geländer, Carports, Terrassen, Überdachungen sowie Zäune und Tore. Darüber hinaus werden leichter Stahlbau für Nebengebäude und eine Menge an Sonderlösungen – natürlich maßgefertigte – angeboten. Zum Beispiel Storchennester für Gemeinden oder Privatpersonen.
Stahl und Aluminium sind ein Stilgarant
Stahl- und Aluminiumkonstruktionen machen bei allen Gebäuden eine gute Figur. Oder anders ausgedrückt: Mit Metall kann man jedes Gebäude restaurieren, neu gestalten oder ausbauen. Sowohl bei modernen Anbauten oder traditionellen Bauwerken kann ein Metalltechniker mit Edelstahl, Aluminium, Metallglaskonstruktionen oder Schmiedeeisen jede Designvorstellung erfüllen. Und das, ohne dabei „stilbrüchig“ werden zu müssen. Auch beim Bau von Industriegebäuden und Werkshallen sind Metalltechniker hoch gefragt. Hier sind Stahlkonstruktionen die mit Abstand schnellste, kostengünstigste und praktischste Lösung. Die Metalltechnikerinnen und -techniker sind das dafür bestens ausgebildete Fachpersonal, das sich sowohl bei der Statik als auch der fachgerechten Montage auskennt.
Die Herausforderungen
Der Personalmangel ist nach wie vor die größte Herausforderung für die metalltechnischen Betriebe in Österreich. Seit Jahren gibt es daher verstärkt Bemühungen, das Interesse an einer Lehre in der Branche zu steigern. Denn gerade in dieser Branche gibt es vor allem für Lehrlinge sehr viele Vorteile, wie einen attraktiven Verdienst und gute Arbeitsbedingungen.
Digitalisierung forcieren
In die Menschen zu investieren, sei für Betriebe beinahe alternativlos, so Landesinnungsmeister der Metalltechnik Johann Hackl, dennoch fordert er auch mehr Anstrengungen bei Digitalisierung in der Metalltechnik-Branche: „Wir müssen viel stärker in die Automatisierung gehen“, erklärt er.