Ihr seid am 1. Mai 2016 mit der Quetschn Acadamy online gegangen und von Tag eins an hattet ihr Schüler. Wie erklärt sich die große Nachfrage?
THOMAS HOLZER: Ein Zeichen dafür, dass die Welt unsere Lernvideos braucht – ein tolles Gefühl! Wir sind damals einfach gestartet. Wir hatten keine Ahnung, wie man eine Kamera einstellt. Wir hatten bloß eine Idee. Drei Monate lang haben wir Videos produziert und alles wieder verworfen, weil es uns nicht gefallen hat. Produziert wurde von Anbeginn an im hauseigenen Studio in Birkfeld. Erst im Wohnzimmer der Eltern, dann im Schlafzimmer von Stefan Kern und mittlerweile in einem richtigen Studio in Graz.
Kann ein Online-Kurs die Live-Stimmung auch nur annähernd ersetzen?
Wir kennen die Bauernstuben, die Wirtshäuser und Zeltfeste sehr gut und sind jederzeit bemüht, den Spaß, den man dort live vor Ort empfindet, auf unsere Videos zu übertragen. Seit dem Vorjahr bieten wir deshalb auch Offline-Seminare wie etwa die Quetschn-Offensive in Graz an – mit 160 Teilnehmern von Südtirol bis Holland!
Wie funktioniert euer Geschäftsmodell denn genau?