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Wien-WahlCorona-Fall: Grünes Wahlkampf-Finale abgesagt

Die Wiener Grünen müssen ihre am Freitag geplante Wahlkampf-Abschlussveranstaltung absagen. Grund ist ein Corona-Fall in der Partei.

Vizekanzler Kogler wäre auch beim Wahlkampf-Abschluss aufgetreten.
Vizekanzler Kogler wäre auch beim Wahlkampf-Abschluss aufgetreten. © APA
 

Die Wiener Grünen müssen ihren für den heutigen
Freitag um 10:30 Uhr geplanten Wahlkampfabschluss kurzfristig absagen.

"Grund ist ein heute Früh bekannt gewordener Fall eines positiv getesteten Mitarbeiters im Kampagnenteam der Grünen Wien", heißt es in einer Aussendung der Partei. Spitzenkandidatin Birgit Hebein bzw. Mandatare des Klubs seien davon nicht betroffen, erklärt die Partei gegenüber der APA.

Der Mitarbeiter gehöre zu einem Organisationsteam, das den Straßenwahlkampf veranstaltet habe und auch in den Abschluss involviert gewesen sei.

Hebein war nicht mit betroffener Person in Kontakt

Das sei aber eine von den politischen Playern - auch räumlich - völlig getrennte Einheit, versicherte die Parteisprecherin. Insofern seien Hebein oder Abgeordnete des Grünen Klubs "seit Wochen" nicht in direktem Kontakt gewesen.

Hebein selbst unterzog sich nach Bekanntwerden des Falls einem Schnelltest, wie die grüne Spitzenkandidatin auf Twitter erklärt. Dieser ist negativ ausgefallen.

"Alle vorgeschriebenen Schritte wie Contact-Tracing und Heimquarantäne aller Kontaktpersonen wurden bereits eingeleitet. Ich wünsche dem Mitarbeiter eine schnelle Genesung und gute Besserung", so Hebein weiter.

Das grüne Wahlkampffinale hätte im Magdas Hotel stattfinden sollen. Neben Hebein hätte auch Vizekanzler und Bundesparteichef Werner Kogler noch einmal Stimmung für die Ökos machen sollen.

Kommentare (2)

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Pelikan22
17
10
Lesenswert?

Da hat's in der Geschichte an Spruch geb'n:

Die Revolution frisst ihre Kinder! Aber keine Angst! Einfach den Anschober fragen!

homerjsimpson
10
13
Lesenswert?

Was Sinnloseres ist Ihnen nicht eingefallen?

Grüne top, verantwortungsvoll wird ohne Not etwas abgesagt, was die meisten anderen durchgezogen hätten, weil ja der Wahlkampfabschluss so wichtig ist und die Chefs sind eh nicht in Kontakt mit den "Helfern". Vorbildlich.