Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Thema Corona-Impfstoff Erster Trump-Auftritt seit mehr als einer Woche

US-Präsident will sich am Freitagabend zum Thema Corona-Impfstoff äußern - Vertrauter: Trump wird nach Stimmenauszählung "das Richtige tun".

TOPSHOT-US-POLITICS-TRUMP-VIRUS
Zuletzt war Trump am Donnerstag in der vergangenen Woche während der laufenden Auszählung der Stimmen aufgetreten © APA/AFP/MANDEL NGAN
 

US-Präsident Donald Trump will nach der verlorenen Wahl in den USA erstmals seit mehr als einer Woche öffentlich auftreten. Das Weiße Haus teilte mit, Trump wolle sich am Freitag um 16.00 Uhr (Ortszeit/22.00 MEZ) zur Suche nach einem Impfstoff äußern. Der Auftritt des Republikaners ist im Rosengarten des Weißen Hauses geplant.

Trumps demokratischer Herausforderer Joe Biden war am Samstag aufgrund von Erhebungen und Stimmenauszählungen von US-Medien zum Sieger der Präsidentenwahl erklärt worden.

Trump weigert sich bisher, seine Niederlage einzuräumen, und stellt sich als Opfer massiven Wahlbetrugs dar. Trumps Anwälte haben Klagen in mehreren Bundesstaaten angestrengt, darin jedoch keine Belege für großangelegte Wahlfälschungen oder Fehler geliefert. Mehrere US-Behörden teilten am Donnerstag mit, die Wahl am 3. November sei die sicherste in der amerikanischen Geschichte gewesen.

Gegenüber Vertrauten soll Trump aber signalisiert haben, sich seinem politischen Schicksal fügen zu wollen. Trump habe ihm gesagt, dass er ein Realist sei und sich nach der US-Verfassung richten werde, sagte Trump-Berater Geraldo Rivera in einem Interview mit "Fox News". Trump habe gesagt, dass er nach Auszählung aller legitimen Stimmen "das Richtige tun" werde, so Rivera.

"Operation Warp-Geschwindigkeit"

Das Weiße Haus teilte mit, Trump wolle sich zur "Operation Warp-Geschwindigkeit" äußern. Ziel dieser Operation der Trump-Regierung ist es, den Amerikanern möglichst schnell einen Impfstoff gegen das Coronavirus zur Verfügung zu stellen.

Die USA verzeichnen täglich neue Höchststände an Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am Donnerstag wurden 153.496 Fälle registriert, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) vom Freitag hervorging. Das waren rund 10.000 mehr als noch am Vortag. Damit verzeichneten die USA die höchste Fallzahl für Ansteckungen mit dem Virus binnen 24 Stunden seit Beginn der Pandemie.

Zuletzt war Trump am Donnerstag in der vergangenen Woche während der laufenden Auszählung der Stimmen aufgetreten. Er hatte sich dabei erneut zum Sieger der Wahl erklärt und gesagt: "Wenn man die legalen Stimmen zählt, gewinne ich mit Leichtigkeit."

Kommentare (1)
Kommentieren
jg4186
0
1
Lesenswert?

Das Richtige tun

„ ich hör es wohl, allein mir fehlt der Glaube“!
Trump hat noch nie das Richtige getan - macht er es jetzt? Wir hoffen.