Bundeskanzler Karl Nehammer fuhr in einem Hintergrundgespräche mit Chefredakteuren schwere Geschütze gegen FPÖ-Chef Herbert Kickl auf – und erteilte einer blauschwarzen Koalition unter einem Kanzler Kickl eine deutliche Absage. "Ich halte Kickl für ein Sicherheitsrisiko", erklärte der Kanzler unter Verweis auf Kickls jüngste Absage an eine Teilnahme Österreichs am europäischen Raketenschutzschirm Sky Shield. Auch der Hinweis auf die einstige, von Kickl als Innenminister angeordnete Razzia gegen den eigenen Verfassungsschutz BVT führte Nehammer als Begründung an. "Da sieht man, was passiert, wenn die Sicherheit in falsche Hände gerät."