LeitartikelReichen die Argumente aus, um eine allgemeine Impfpflicht zu verhängen?

Ob der Staat alle Mittel ausgeschöpft hat, die Menschen von der Impfung zu überzeugen, kann man in Frage stellen. Umso wichtiger, ein gutes Modell zur Verpflichtung zu finden.

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Heute soll es also ernst werden: Die türkis-grüne Bundesregierung wird Experten aus Medizin, Recht und Ethik sowie Vertretern der beiden konstruktiven Oppositionsparteien ihre Pläne für die Impfpflicht vorlegen, die mit 1. Februar in Kraft treten soll.
Wenn man über diese Pflicht spricht – ja, es ist eine mit Strafen bewehrte Pflicht, niemand wird mit unmittelbarer Gewalt geimpft –, gibt es zwei Fragen zu diskutieren: Das Ob und das Wie der Covid-Impfpflicht.

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Zwiepack
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1 - 1,50 Mio Menschen bei BH/Magistraten vorladen müssen,

das ist schon eine gewaltige Herausforderung für die Ämter.
Habe gewisse Zweifel, wie das praktisch geht, dennoch befürworte ich die Impfpflicht - Traurig, dass es nicht anders geht!

Morpheus17
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... und wenn dann noch 1-1,5 Mio Österreicher eine Beschwerde einlegen

Schon allein die Dateneingaben, ist mit den jetzigen Personalstand nicht bewältigbar. Dann müssen noch die Beschwerden bearbeitet werden.. Wie auch immer man zur Impfpflicht steht...ob sich da nicht die Politik vergaloppiert?

Kakerlake
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Wenn ohnehin vorgesehen ist,

daß nicht sofort gestraft wird sondern erst 2 Behördentermine vorgesehen sind, seh ich das Problem des Autors nicht so recht. Sinn des ganzen ist ja, daß die Leute sich impfen lassen. Wenn einer sich nach 2 Gesprächen noch immer nicht impfen läßt, wird ein drittes Gespräch wohl auch nichts helfen.

zweigerl
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Rundschreiben!

Was sollen Aufklärungsrundschreiben bringen, die an die Impfgegner adressiert sind, die großteils aus den Reihen der Wirtshausdebattierer stammen und ihre Meinung nicht mit subtilen Traktaten, sondern mit aggressiven Straßenparolen kundgeben? Vielleicht ist das der größte Corona-Kollateralschaden, dass in Österreich die aufgeklärte Öffentlichkeit noch lange nicht flächendeckend durchgesetzt wurde.