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Für 40.000 KinderAnmeldefrist für Sommerschule endet am Montag

Am Montag endet die Anmeldefrist für die heuer erstmals stattfindende Sommerschule in den letzten beiden Ferienwochen.

© APA (Archiv)
 

Zielgruppe sind Kinder mit Problemen in der Unterrichtssprache Deutsch an Volksschulen, Neuen Mittelschulen (NMS) und AHS-Unterstufen. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos, sie erfolgt auf "Empfehlung" der jeweiligen Lehrer bzw. Direktoren. In den vergangenen beiden Wochen haben die Eltern der betroffenen Schüler die entsprechenden Anmeldeformulare erhalten. Für die Teilnahme in Frage kommen außerordentliche Schüler bzw. Schüler, die in Deutsch zwischen vier und fünf stehen oder die aufgrund der Corona-bedingten Umstellung auf Fernunterricht in den vergangenen Monaten einen besonderen Aufholbedarf haben. Im Bildungsministerium geht man von einer potenziellen Teilnehmerzahl von bis zu rund 40.000 Kindern aus.

Die Sommerschule findet jeweils am Vormittag (8.00 bis 12.00 Uhr) an ausgewählten Standorten statt - welche das sind, erfahren die Eltern der angemeldeten Kinder per Elternbrief. Unterrichtet wird primär von Lehramtsstudenten, die dafür fünf ECTS-Punkte für ihr Studium erhalten. An jedem Standort soll außerdem mindestens ein Lehrer als Mentor und Begleiter der Studenten fungieren.

Mit einer Anmeldung wird die Teilnahme an den vollen zwei Sommerschulwochen (Wien, Niederösterreich, Burgenland: 24. August bis 4. September, restliche Bundesländer: 31. August bis 11. September) verpflichtend. Kinder, die dann nicht erscheinen, brauchen wie während des regulären Schuljahrs also einen Entschuldigungsgrund. Benotet werden die Schüler nicht, ihre Mitarbeit fließt aber im Schuljahr 2020/21 in die Bewertung der Mitarbeit im Unterrichtsfach Deutsch ein.

Kommentare (3)

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Tyche
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Na ja, zumindest ...

biologisch leisten diese ... hm .. wie nennt die ... ah ja, “Eltern“ ... bei der Produktion noch einen Beitrag.
Alles andere ist halt ziemlich mühsam und macht halt nicht mehr so Spaß ...

AIRAM123
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Und unmittelbar hinterher kommt die Frage

... gibt es Im Anschluss eine Nachmittagsbetreuung?

Die Gemeinden leisten sich teure Ferienbetreuungen und sollen das dann auch noch bezahlen? Irgendwann ist Schluss...

Eltern
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Hoher Aufwand

Die Bedarfserhebung ist mit einem hochen Aufwand verbunden. Das entsprechende Formular wurde erst Montag dieser Woche von der Bildungsdirektion an die Schulen weitergegeben. Wie soll man nun in kurzer Zeit die Eltern erreichen, wenn gruppenweise unterricht wird. Zudem ist die Zuverlässigkeit der Eltern bei der Abgabe des Formulars sehr gering.