AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Zahlte FPÖ 500.000 Euro?Strache bestreitet Vorwürfe zu Anwaltskosten

Die Wiener Landesgruppe der Freiheitlichen überlegt derzeit, die Summe über eine Klage zurückzuholen. "Es gibt nichts, was die FPÖ zurückfordern könnte", sagt Straches Anwalt.

© (c) APA/HERBERT NEUBAUER
 

Der ehemalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache bestreitet, seine frühere Partei sei im Zuge der Ibiza-Affäre für Anwaltskosten in der Höhe von 500.000 Euro aufgekommen. Die Wiener Landesgruppe der Freiheitlichen überlegt derzeit, die Summe über eine Klage zurückzuholen. "Es gibt nichts, was die FPÖ zurückfordern könnte", sagte Straches Anwalt in der Tageszeitung "Österreich" (Dienstag-Ausgabe).

Die unterschiedlichen Angaben zu Straches Anwaltskosten haben einen weiteren Schlagabtausch zwischen den Freiheitlichen und der neu gegründeten Allianz für Österreich geführt. DAÖ-Klubchef Karl Baron sprach in einer Aussendung am Dienstag von einer "Nebelgranate" der Blauen, der Wiener FPÖ-Landesparteisekretär Michael Stumpf warf diesem daraufhin Gedächtnislücken vor.

Die Freiheitlichen versuchten, ihren ehemaligen Obmann Strache mit der Rückforderung von angeblichen Anwaltskosten in der Höhe von 500.000 Euro "weiter zu beschädigen", fand Baron. Sollte die Wiener FPÖ diese "wiederkehrenden Unwahrheiten" nicht klarstellen, werde man sich gegen diese "Schmutzkübelkampagne" mit allen rechtlichen Mitteln wehren, kündigte er an.

Stumpf wiederum hielt seinen ehemaligen Parteikollegen vor, selbst bei der FPÖ-Vorstandssitzung, "bei der die Bedingungen für die Übernahme- bzw. Rückzahlungsbedingungen der Anwaltskosten beschlossen wurden", anwesend gewesen zu sein und auch zugestimmt zu haben. Und weiter: "Wenn es diesbezüglich beim DAÖ Gedächtnislücken zu füllen gibt, helfen wir gerne dabei auf die Sprünge. Die FPÖ wünscht noch einen schönen Tag in der DAÖ-Parallelwelt."

 

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Estarte
0
6
Lesenswert?

500.000 Euro

Der Anwalt der 500.000 Euro von einer Einzelperson kassiert hat,könnte rasch "ermittelt" werden.
Die Rechnung samt Begründung wäre interessant,es muss sich jedenfalls bei dieser Summe um einen "Staranwalt" handeln
Eine Einzelperson wird kaum für einen Anwalt 500.000 Euro berappen können,das müsste ein Anwalt im Vorfeld wissen, oder zumindest erahnen.
Jemand muss doch einen Auftrag erteilt haben, und auch unterschrieben haben.

Antworten
hgw22
0
4
Lesenswert?

Estarte, möglicherweise gabs eine Gewinnbeteiligung...

Bei Herrn HC wäre nicht einmal das eine Überraschung.

Antworten
X22
1
16
Lesenswert?

Warum hat die FPÖ, für Strache, die Kosten übernommen, wenn es überhaupt stimmt,

es handelt sich doch im Grunde um eine Privatsache egal aus welcher Richtung man es betrachtet, welche Vorteile hat sie sich ausgerechnet, wie passt das ganze mit dem Umgang von Parteigeldern zusammen, hat man sich erhofft einen dieser Prozesse zu gewinnen, sinds zu blauäugig die Blauen, was haben sich die eigenen Rechtsberater dabei gedacht, warum läufts über die Wiener FPÖ, der Nepp hat ja in der Bundesorganisation nichts mitzureden, ganz schön kurios diese Truppe, achso das war ja gar nicht der Nepp, das sagt ja der Burschenschafter Michael Stumpf der Vandalia, der außer bei der Partei noch keine Berufserfahrung hat, dann wurde der halt auch von Strache oder gar von den eigenen Beratern geneppt.

Antworten
AufmerksamerGrazer
2
41
Lesenswert?

FPÖ und HC Partei - beide letztklassig und unwählbar

Da werden gegenseitig Beschuldigungen ausgetauscht, einer bezichtigt den anderen als Falschspieler = das wahre Gesicht der FPÖ. Mir unverständlich, wie man eine solche Partei oder gar diesen Falotten Strache noch wählen kann. Unter 10% - die Richtung würde ich mir wünschen, dann passt - aber für beide zusammen.

Antworten
Armergehtum
3
37
Lesenswert?

Alles nur Show: die FPÖ und ausgeschiedenen FPÖ Leute haben begriffen,

dass es in Wahrheit um nichts anderes geht, als dass alle geruhsam mit ein wenig Wortgeplänkel durch den Tag kommen und sich eine goldene Nase auf Staatskosten zahlen lassen.
Wahrscheinlich telefonieren sie am Tagesende miteinander und amüsieren sich köstlich, wie einfach es ist, in Österreich zu Geld zu kommen und sich sponsern zu lassen.
Mit so einem belanglosen Geplapper, mit null Verantwortung, null Kompetenz so viel zu verdienen - unfassabar. Die haben es geschafft.

Antworten
Irgendeiner
9
11
Lesenswert?

Nein, das glaub ich nicht,ich glaub denen

wenig aber diese Antipathie ist genuin, tief und absolut farbecht und sehr hilfreich ist sie auch,sie zeigen sich und auch das Gegenüber in voller Pracht.Und dann bliebe noch der Studienabbrecher der den blauen Krempel frech abgekupfert hat und darauf surft.

Antworten
wintis_kleine
1
37
Lesenswert?

Ja genau

weiter so. Tuts euch gegenseitig ordentlich beschimpfen und transalieren. Dann könnts wenigstens die anderen Leute in Österreich in Ruh´ lassen und wir können uns einmal amüsiert an den Spielrand setzen und dem Gemetzl in der Arena zuschauen.
Und wenn ihr euch dann odentlich gegenseitig versohlt habt, könnt ihr euch die 10% der immer noch unverbesserlichen WählerInnen eurer beiden Fraktionen (FPÖ ud DAÖ) brüderlich teilen, damit wenigstens einer von euch auf Staatskosten feudal weiterleben kann. Denn zum Melden habts dann (gottseidank) eh nix mehr und mit dem Freizeitstress muss man auch erst einmal umgehen können.
Also brav weiter machen beim "Hau den Lukas-Spiel".

Antworten
SoundofThunder
2
47
Lesenswert?

Was gibt es da zu streiten?

Es gibt doch sicher Belege! Selbst ich muss meinen Kassenbon beim Verlassen des Geschäfts aufbewahren. Oder hat die FPÖ die Rechnungen weggeworfen? Hat die FPÖ die Anwaltskosten dem Steuerzahler auf‘s Aug‘ gedrückt? Ein paar Extraspesen für die Spesenibizaner? Auf die halbe Mille mehr kommt‘s eh nicht mehr an,oder?

Antworten
strohscw
1
66
Lesenswert?

Strache bestreitet Vorwürfe zu Anwaltskosten

Na dann, wenn der Strache das sagt, dann stimmt das sicher. So wie alle seine bisherigen Aussagen.
Selten so gelacht. Dem glaub ich nicht mal seinen Vornamen!

Antworten
hbratschi
4
77
Lesenswert?

der "saubere" hc...

...war ja auch nie auf ibiza, wollte nie unsere firmen, unsere medien, unser land verraten/verscherbeln, hat nie spesen verrechnet und macht nur anständige politik für (auf)rechte blaumänner...

Antworten
Nebelspalter
3
79
Lesenswert?

Da reißt einer....

die Klappe auf der schon mit einem Fuß im Knast ist.
Pack schlägt sich Pack verträgt sich, speziell bei der " Berufs unschuldigen " Einzellfallspartei".
Der war bestens falls ein Spesenritter und Witzekanzler!

Antworten