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"Leidenschaftlich Rot"Zeiler veröffentlicht SPÖ-Buch am Tag nach Steiermark-Wahl

Einen Tag nach der Steiermark-Wahl skizziert Medienmanager Gerhard Zeiler in seinem neuen Buch "Leidenschaftlich Rot" Wege aus der Krise der SPÖ.

ARCHIVBILD: GERHARD ZEILER
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Mögliche Wege aus der Krise für die SPÖ zeigt Medienmanager Gerhard Zeiler in seinem neuen Buch "Leidenschaftlich Rot" auf. Dass es die Sozialdemokratie weiter braucht, steht für den ehemaligen Pressesprecher der SPÖ-Bundeskanzler Fred Sinowatz und Franz Vranitzky außer Frage. Im Handel erhältlich ist das Buch ab 25. November, dem Tag nach der steirischen Landtagswahl, wo der SPÖ eine weitere Niederlage droht.

Wie es zur Krise der Sozialdemokratie kam und welche Perspektiven es insbesondere auch für die SPÖ gibt, erläutert Zeiler in seinem im Brandstätter-Verlag erscheinenden Buch. Warum das Vertrauen in die Sozialdemokratie zunehmend schwindet und was aus den Visionen der linken Arbeiterpartei wurde, diesen Fragen geht der international erfolgreichste Medienmanager Österreichs nach. Er spricht offen Fehlentwicklungen an, wie etwa die unscharfe Positionierung der Partei sowie strukturelle und personelle Missstände.

Zeiler, der vor der Bestellung Christian Kerns selbst als Parteichef im Gespräch war, zeigt aber auch einen Weg auf, wie SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner die Neupositionierung der SPÖ gelingen könnte. Aus seiner Sicht braucht eine Neuausrichtung in erster Linie junge Gesichter und Frauen. Und es müsse wieder klar sein, wofür die SPÖ steht. So könne ein Neubeginn als mutige und optimistische Partei der Zukunft gelingen.

Fest steht für Zeiler jedoch, dass es die Sozialdemokratie weiterhin braucht - heute mehr denn je. Das werde auch mit einem Blick über Österreich hinaus deutlich, denn: "Wer erlebt, wie die Welt außerhalb Österreichs aussieht, kann nur eine sozialdemokratische Vision vertreten."

Kommentare (7)
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tomtitan
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Das ist mutmaßlich sicher ein Superbuch,

welches ich mir wahrscheinlich dennoch nicht kaufen werde...

tomtitan
1
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Das Buch wird ein ähnlicher Bestseller

wie das Buch vom Strache...

LE5BP2XGS3HGNCL3
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Ist das ein

Bewerbungsschreiben für die nach der Steiermarkwahl vakante Stelle des Parteivorsitzenden?

freeman666
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Partei der Zukunft? Die SPÖ?

Echt jetzt? Na wenn das der Autor glaubt, dann kauf ich den humoristischen Fantasyroman.

aral66
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Sie?

Aber geh 🤣🤣🤣

helmutmayr
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Theoretisch

weiss ich auch wies geht.
Der Basti hat's ja vorgezeigt.
Der Gusenbauer einst probiert. Die Funktionäre funktionieren noch. Damit ist es wie es ist.

schteirischprovessa
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Den Gusenbauer haben sie ganz schnell abgesägt,

nachdem er die Meinung vertreten hat, dass ein Nationalratsmandat oder eine Regierungsfunktion für leitende Funktionäre der Sozialpartner unvereinbar sei.
Auch wenn bei dem Gedanken einiges sinnvoll erscheint, aber da waren die Bonzen wohl zu mächtig. Und eines der wenigen Themen, bei dem sie einer Meinung waren, egal ob ihre Herkunft WK, AK, LWK oder Gewerkschaft ist.