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Neue LinksparteiKPÖ will mit Wandel und JETZT kooperieren

Trotz schwacher Ergebnisse wollen sich die drei Partein zusammenschließen.

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Maria Stern von der Liste Jetzt © APA/AFP/HELMUT FOHRINGER
 

Die KPÖ will trotz ihres schwachen Ergebnisses bei der Nationalratswahl weitermachen. Außerdem kündigte KPÖ-Sprecher Thomas Hörl am Sonntag gegenüber der APA ein "ganz klares Gesprächsangebot" an die an der Vier-Prozent-Hürde gescheiterte Liste JETZT sowie an den "Wandel" an. Man wolle konstruktiv am Aufbau einer starken, modernen Linkspartei arbeiten.

"Wir möchten auf jeden Fall weitermachen", sagte Hörl. Die Partei sei angesichts der Themenlage und Umstände zufriedener als bei der letzten Nationalratswahl 2017, wo sie mehr Geld ausgaben und deutlich mehr Zeit zur Vorbereitung gehabt habe.

Auch die Ein-Prozent-Grenze und die damit verbundene Wahlkampfkostenrückerstattung für Kleinparteien schien für die KPÖ nicht mehr erreichbar. Das Geld sei allerdings nie wichtig gewesen, betonte der Parteisprecher. Man wolle nun konstruktiv am Aufbau einer starken, modernen Linkspartei arbeiten und das eigene Netzwerk erweitern. Ein klares Angebot für Gespräche zur Zusammenarbeit sprach die KPÖ in Richtung Wandel und JETZT aus.

"Boykott der Medien"

Als Grund für das Ergebnis der KPÖ sehe man neben des begrenzten Budgets und der geringen Vorbereitungszeit den "Boykott der Medien". Diese hätten die KPÖ quasi totgeschwiegen und nicht einmal in den Hochrechnungen erwähnt, beklagte Hörl. Auch das omnipräsente Thema Klimaschutz habe der KPÖ einige mögliche Stimmen gekostet: "Die Grünen müssten einen Geschenkkorb per Radpost an Greta Thunberg schicken."

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