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Ö1-JournalKurz warnt ORF-Journalistin vor falsch formulierter Frage

ÖVP-Obmann hat in der Gesprächsreihe "Im Ö1 Morgenjournal Spezial" die Berichterstattung der Wochenzeitung "Falter" scharf kritisiert und auch die Moderatorin vor falscher Formulierung gewarnt.

Sebastian Kurz
Sebastian Kurz © (c) APA/AFP/JOE KLAMAR
 

ÖVP-Obmann Sebastian Kurz hat zum Abschluss der Gesprächsreihe "Im Ö1 Morgenjournal Spezial" mit den Spitzenkandidat und Spitzenkandidatinnen der Nationalratswahl die Berichterstattung der Wiener Wochenzeitung "Falter" scharf kritisiert. "Wir haben ganz klar festgehalten, dass entweder der Falter falschen Daten oder Dokumenten aufgesessen ist oder wissentlich oder absichtlich falsch berichtet hat", sagt Kurz zur Klage gegen die Zeitung zur Berichterstattung über die angeblichen Wahlkampfausgaben der Volkspartei im Gespräch mit Monika Feldner-Zimmermann und Klaus Webhofer. Der ÖVP-Obmann warnte nach einer Frage die ORF-Moderatorin vor einer falschen Formulierung. "Ich halte die Formulierung für höchst problematisch", unterbrach Kurz die Journalistin mitten in ihrer Frage. "Sie sagen, es steht der Verdacht im Raum. Sie haben keinen einzigen Beweis dafür und es gibt auch kein Indiz dafür. Was es gibt, ist die Falschberichterstattung des Falters", sagte Kurz.

Auf ihre Frage, ob er schon Belege dafür habe, dass er dem Falter ja vorgeworfen habe, die Daten, die veröffentlicht wurden, manipuliert seien, wich Kurz aus: "Wir haben gegen den Falter rechtliche Schritte gesetzt, weil die Berichterstattung, dass wir die Wahlkampfkosten überschreiten wollen, falsch ist". Und führte aus, ohne auf die Frage einzugehen: "Da wir in einem Rechtsstaat leben, bin ich überzeugt davon, dass es hier eine gerichtliche Verurteilung gegenüber dem Falter geben wird." Dann warnte er Feldner-Zimmermann eindringlich: "Ich würde Sie bitten, nicht Formulierungen zu verwenden, dass hier der Verdacht im Raum steht, ohne dass Sie ein Indiz dafür haben. Sonst sollten Sie diese Formulierung auch gegenüber jeder anderen Parteien verwenden."

Er warnte die ORF-Journalistin, "hier mit Vorwürfen, die Sie nicht belegen können, sehr vorsichtig zu sein". Und legte dann nach: "Das ist nämlich ein Muster in diesem Wahlkampf, dass Dinge behauptet werden, die sich danach als falsch herausstellen." Auf ihren Hinweis, dass er noch keine Belege dafür habe, dass Daten manipuliert worden sind, wich der ÖVP-Chef erneut aus: "Es ist von allen Parlamentsparteien behauptet worden, der Hacker-Angriff auf die ÖVP sei erfunden." Ohne auf ihre Frage einzugehen, führte er aus: "Mittlerweile haben Innenministerium und Justizministerium und Bundesregierung bestätigt, dass es einen Hackerangriff auf die Volkspartei gab." Er sei nicht nur sehr gelassen sondern freue sich eigentlich auf den Tag der Gerichtsentscheidung, "weil die Wahrheit ans Licht kommt. So wie bei vielen anderen Vorwürfen in diesem Wahlkampf auch." Danach kritisierte er die Medien in Österreich allgemein: "Was mich nur manchmal stört, ist, dass die Berichterstattung über falsche Vorwürfe sehr ausführlich ist, die Berichterstattung, dass die Vorwürfe in sich zusammengefallen sind, die ist dann manchmal nur eine Randnotiz."

ÖVP-Klage gegen den Falter

Drei Behauptungen solle die Zeitschrift künftig unterlassen, fordert die ÖVP in ihrer Klage.

Nicht mehr behaupten dürfte der Falter demnach, dass die ÖVP heuer bewusst die Überschreitung der Wahlkampfkostenobergrenze von sieben Millionen Euro plane, dass die ÖVP die Öffentlichkeit bewusst über ihre Wahlkampfausgaben täusche und dass die ÖVP die Überschreitung der Wahlkampfkostenobergrenze vor dem Rechnungshof verbergen wolle.

Die ÖVP fordert den Widerruf dieser Behauptungen, eine entsprechende Veröffentlichung sowie Kostenersatz. Eine einstweilige Verfügung habe die ÖVP aber nicht beantragt, schreibt der "Falter".

Betont wird von der Zeitschrift auch, dass kein zitiertes Dokument in der Klage in Zweifel gezogen werde und der Vorwurf, der "Falter" habe manipulierte Daten verwendet, nicht erhoben werde.

Weiters berichtet der "Falter", dass das Bundeskriminalamt angefragt habe, ob Redakteure als Zeugen im Ermittlungsverfahren wegen des von der ÖVP beklagten Hackerangriffs zur Verfügung stehen würden. Unter Verweis auf das Redaktionsgeheimnis habe der "Falter" das abgelehnt.

 

Kommentare (99+)

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redniwo
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.

Im Kreml sind auch nur vorher genehm(igte) Fragen zu stellen

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Margarete Nihsl
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Kurz kontra Journalistin

Bedenklich und unglaublich!
Wie soll die Journalistin fragen - sie weiß ja nicht was wahr ist und was nicht.
Herr Kurz hätte einfach wahrheitsgetreu antworten können, nichts einfacher als das, denn die WAHRHEIT ist IMMER EINFACH AUSDRÜCKBAR - und für jeden
Menschen verständlich!
Dieses gute ,Gefühl’ ist verlorengegangen, und das ist ein beklagenswerter Verfall der öffentlichen Gesprächs- und Interviewkultur, der hoffentlich nicht zielführend ist, nämlich den sich zur Wahrheitsverschleierung am meisten windenden und verklausuliert argumentierenden ProtagonistInnen zur Macht zu verhelfen. Bitte fangt doch
alle wieder an, selber zu denken!

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mapem
7
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Eigentlich ist es eh vollkommen egal, was Kurz

• sagt …
• nicht gesagt hat …
• gemeint hat …
• anders gemeint hat …
• getan hat …
• nicht getan hat …
• für wen er Politik macht …
• für wen nicht …


Wichtig ist:
• er wirkt so lieb …
• er scheint so unschuldig …
• wenn er so weinerlich spricht, ist das sooo süß …
• ich würd dem meine Tochter anvertrauen …
• beim Sachertorten-Kaffee patzt der das Tischtuch sicher nicht an …
• er sieht so fesch und lieb aus, wie halt so ein Basti bei der Firmung …
• Oma mag ihn sehr …

Quasi ein „one size fits all” Placebo-Breitband-Antidemokratigenerikum für jedermann.
Man muss sagen - im Vergleich zum Vorläufermodell „KHG 2000“ ist mit dem neuen Modell „SK 2017“ da in der Deregulierungswerkstätte der IV ein echtes Gustostückerl vom Band gelaufen ...

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maexchen85
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Mit reinem Gewissen...

Kann man auch falsch formulierte Fragen ohne Weiteres antworten! Ist ihm mal heiß geworden und das Pokerface entglitten?

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wussly
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Maexchen!!

Also langsam muss man glauben, ihr habt´s sie wirklich nicht mehr alle??

Jetzt wird man schon verdächtigt, wenn man Dinge klarstellt bzw. sich gegen Unwahrheiten oder falsche Formulierungen wehrt.

Nun seid´s bald reif für den Zirkus....

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BernddasBrot
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Wir sollten Sebastian eine Chance geben ,

zunächst menschlich zu reifen , das Studium zu beenden und ihn daher am 29. September NICHT zu wählen.....

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merlot46
3
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Hochbegabt

Da bin ich voll dafür. Auch wenn er schon in seinen 1. Lebensjahr volle Sätze sprechen konnte (wie uns die jüngste Jubel-Biografie erzählen will), sollte im Berufsleben ein Schritt vor dem anderen gesetzt werden. Das gilt auch für so "Hochbegabte."

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fortus01
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ja,

man hört, sein erster Satz war: i hab' m(d)i anpatzt!

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voit60
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Da wäre

aber Leistung gefragt.

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no_milk_today
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Ablenkungsmanöver

Kurz sagt nicht, welche Daten gefälscht sind und wie viele. Trotzdem berichten die Boulevardmedien nun praktisch nur noch über den Hack und "den Versuch, die Wahl zu manipulieren".

Ich glaube fest daran, dass keine Daten gefälscht wurden und viele Wähler auf das Ablenkungsmanöver hereinfallen werden.

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mtp0206
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mtp0206

Glauben heißt nichts zu Wissen.

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Rick Deckard
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Mit Kurz in die Diktatur!?

des Bürscherlhat doch eh nix zum Reden. Der ist doch nur ein Afferl, dem jedes Wort eintrainiert wird. Das Sagen haben in der Övp doch ganz andere.

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rand
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Rick

Ihr schreiben ist ein tiefes Sozialistisch Niveau.

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Micha1109
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Zensur

Danke liebe Türkisen eure Haut muss schon sehr dünn sein das man zur Zensur greifen muss, dachte bei uns in Österreich herrscht Meinungs, Pressefreiheit, scheint mit den Türkisen nimmer

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pinsel1954
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..bei uns herrscht Meinungs- und Pressefreiheit.....

......die Meinungs- und Pressefreiheit sollte aber dort aufhören wo Unwahrheit und Lügen verbreitet werden um andere bewusst zu schaden.

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AloisSteindl
3
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Wahre Einfalt

Dass hier Unwahrheiten verbreitet werden, wird wohl stimmen; schließlich gibt es zwei völlig verschiedene Darstellungen.
Lustigerweise sind die Bastijünger felsenfest davon überzeugt, dass sie im Besitz der Wahrheit sind. Ist bei Sekten so üblich.

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X22
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Wo liegt das Problem, wenn man nach zwei Wochen keine detailierte Antworten auf die Fragen, die sich stellen können, geben kann,

ist irgendwas faul an den ausweichenden Antworten. So schwer kann das für eine Wirtschaftspartei doch nicht sein, die Zahlen in ihre Buchhaltung zu bestätigen oder zu widerlegen und sollte etwas gefälscht sein, würde sich auch das rasch beantworten lassen, eine jede kleine Firma hat eine oder mehrere sicherungsdateien ihrer Buchhaltung.

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SoundofThunder
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Warum hat er dem Reporter nicht vorher den ÖVP Fragenkatalog auf den Tisch...

.... geknallt? Dann braucht der Reporter nur mehr ablesen. 😏

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mapem
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Tja – im türkisen Think Tank kennt man halt die …

neo-liberale Oligarchen-Formel:

TMC + TQC = TIVC

(TotalMessageControl + TotalQuestionControl = Toatal-IV-Control)

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WeinStoxx
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Kommentare in der Zeitung

Hier hat die Zeitung ihre Leser. Von der Demokratischen Mitte aus, ganz weit nach Links zum Herren Pilz. Österreich hat seine guten Wurzeln. Eine politische realistische Volkspartei, Identitäten in einer Umstritten Politik, Und eine relative Wähler-Schaft mit der Marx-Pibel im Kopf. Demokratische. Republik Österreich, ein Staat für Menschen rechte und christliche Werte und einer. Fried liebenden Bevölkerung.
Machtlosigkeit und Narzistischen Charakter, einer geblendeten Anhängerschaft von der linken Gemeinschaft, verwässert die menschliche Mentalität der Wähler im Land🇦🇹. Respekt lose Kommentare ohne vieler Beispiel e in der Gesellschaft, an unter-griffiger Zurufe ohne Ähnlichkeit in europäischen Partein, „ in die Richtung Mitte"- zur ÖVP und besonders zu Herrn S. Kurz. An blöder Gehässigkeit und gemeiner lügereien in Kommentare en und verbal bis in Spitzen der Partei, rückt die SPÖ in den Sozialismus Sumpf der autokratisch en Bruderstaaten. Genossen der sozialistischen Internationale haben in ihren Länder die Gesellschaft, mit Mord, Korruption, Diebstahl und Unterdrückung in der Hand. Chinesen destabilisieren Hongkong mit Totschlag als Macht Geile Politiker. Lange könnte man die roten Werte-Pleiten von 200 Jahren herausholen. Hitler sind die Menschen auch auf den Leim gegangen. „NSDAP"
Die Türkise Partei hat die alten Köpfe der christlich sozialen Menschenrechte und S. Kurz macht an der Spitze einen Politiker-Kameraden für Österreich als Aushänger her.
Als 100% Demokrat..

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Bluebiru
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@wein..

Ein bissi zu viel wein getrunken? Anders kann man sich ihr stammelndes Geschwurbel ohne viel Sinn, dafür aber mit extrem vielen Rechtschreibfehlern, schwer erklären.

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Lodengrün
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Ohne Zweifel

gut geschrieben, doch leider mit dem Brett vorm Kopf und von der Doktrin der Maschinerie des jungen Querulanten erlegen kann sich kein objektiver Inhalt finden.

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Balrog206
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Loden

Es ist immer wieder lustig wen die mit dem dicksten Brett vorm Kopf genau anderen das vorwerfen!!! Kurz könnte das Klima retten und du würdest gleich weiter schreiben ‚!! Schaut doch mal in den Spiegel ‚

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rand
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AN Balrog 206

Die Sozialisten können nicht anders.

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SoundofThunder
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😏

Mit ihrem Brett könnte man Galeeren bauen. Und die würden nie verrotten.

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ma12
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Kasperl

Leide werden wir wieder diesen Nazisten am Hals haben. Denken geht den oesterr. Wählern leider ab.

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