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"Niemand hat gefragt"Zeiler will nur SPÖ-Chef werden, "wenn die Partei an mich herantritt"

Der Medienmanager dementiert, Gespräche über die Übernahme des SPÖ-Parteivorsitzes geführt zu haben.

OeSTERREICHISCHE MEDIENTAGE 2018: ZEILER
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Der Medienmanager Gerhard Zeiler dementiert, dass er Gespräche über den Vorsitz der SPÖ führe. "Mit Gerhard Zeiler hat niemand geredet, und er hat mit niemandem geredet", hielt sein Sprecher am Mittwoch auf APA-Anfrage fest. Zuletzt war der frühere ORF-Generalintendant - wieder einmal - medial als potenzieller Retter der Sozialdemokratie ins Spiel gebracht worden.

Aktueller Anlass ist ein Bericht im "Standard", wonach Zeiler, der seit März weltweiter Vertriebschef von WarnerMedia ist, "gefragt worden" sei und "zur Verfügung stehe". Das stellt Zeiler in Abrede: Solange die Partei nicht an ihn herantrete, gebe es keinen Anlass, darüber nachzudenken, ließ er auf APA-Anfrage wissen.

Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass der Top-Medienmanager mit Wiener sozialdemokratischen Wurzeln für eine tragende Rolle in der österreichischen Innenpolitik gehandelt wird. 2016 galt er als einer der Favoriten für den SPÖ-Vorsitz (als Nachfolger von Werner Faymann), den dann aber Christian Kern übernahm.

Der Tiroler SPÖ-Chef Georg Dornauer sieht aktuell nicht einmal "ansatzweise" eine Diskussion um eine mögliche Kandidatur von Zeiler für die SPÖ bei der NR-Wahl. Er kenne Zeiler persönlich nicht, wisse aber, dass er "sein Leben lang Kanzler werden wollte". Zeilers Kandidatur wäre aber "eine Antwort aus dem 20. Jahrhundert". Er setzte ganz auf die "künftige Kanzlerin" Rendi-Wagner.

Kommentare (12)

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f03ab67866f77d269e1730ee467b5d2a
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Schwierige Situation!

Wer löst schon gerne einen Kapitän auf einem sinkenden Schiff ab?

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SoundofThunder
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🤔

Und welcher Kapitän hat als erster das sinkende Regierungsschiff verlassen?

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Landbomeranze
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Stimmt nicht! Die APA hat gefragt!

Allerdings gilt der Leitsatz, wer schon zuvor genannt wird, hat meistens keine Chance. Zeiler hat da doch reichlich Erfahrung. So oft wie der im Vorfeld SPÖ-Chef war, war´s noch keiner. Die SPÖ ist ohnedies nicht zu retten. Laut Kurier werden sich die Sympathiebolzen Drozda und Leichtfried sowie die wahnsinnig geschickte Rendi bei der Wählerrückholaktion auf die zu Grün Abgewanderten konzentrieren. Viel Glück dabei. Beide 10%, das passt eh.

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Landbomeranze
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Beifügung: Selbstverständlich ist es Sache der SPÖ,

ob sie mit jemand, der 40 Jahre außerhalb Österreichs tätig war, in eine Wahl geht. Wäre ungefähr so, als wenn Salzburg Alaba nach 20 Jahren bei Bayern mit 45 Jahren für die Verteidigung holen würde. Zweiteres ist eher unwahrscheinlich.

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allesraus
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Dornauer

Du verstehst es auch nicht mehr! Was für eine stupide Anbiederung an die Frau RENDI von der jeder in der Partei weiß, dass sie unfähig ist!

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KarlZoech
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Merke: Je mehr Personalfragen dementiert werden, umso sicherer ist, dass sich diese stellen.

Und wenn z.B. Herr Dornauer "aktuell nicht einmal "ansatzweise" eine Diskussion um eine mögliche Kandidatur" sieht, so darf man bestimmt davon ausgehen, dass sehr wohl darüber diskutiert wird....
PS. Man/frau beachte hierbei das kleine Wörtchen "aktuell".

PPS. Gerhard Zeiler ist de facto im Fall des Falles wohl immer Kandidat. Ob er allerdings bereit wäre, seine berufliche Position für den SPÖ-Vorsitz aufzugeben? Daran darf man zweifeln.

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Sakul1
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Giftsprüher...

Die schwarzen und mit Anzeigengelder geköderten Blätter versprühen Gift, um ihren Altkanzler - von dessen Regierungszeit nun laufend Berichtigungen und Aufhebungen von Verfügungen erforderlich sind - wieder auf den K-Sessel zu heben...dann wird er wieder Auf Weltreise gehen, und die Regierungsarbeit andere überlassen....!

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Sportmaster
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Ja genau, lieber Genosse

Die bösen Giftsprüher sollen endlich mundtot gemacht werden, wie dies auch bei einem Kurier-Artikel schon versucht wurde. Aber die bösen Anderen mit ihrer Message-Control, Orbanisierung usw....... Freundschaft!

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zyni
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Es gibt wohl Gründe,

dass man ihn nicht gefragt hat. Tüchtiger Manager und Grosskapitalist, daher alles andere als ein Arbeiterführer.

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GordonKelz
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WAS SOLL DAS...?

Der selbe Typ wie Vranitzky und Kern, keine Ahnung von der Basis , den " Kleinen Leuten"
Pensionisten , rund 500 000 Armen, Alleinerziehern und und und....
Da ist mir Frau Rendi Wagner bei weitem lieber!
Gordon Kelz

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Irgendeiner
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Niemand hat ihn gefragt, er hat sich dazu keine

Meinung gebildet, so weit, so fad.Warum diskutieren wir das dann.Interessant wäre zu wissen wer das lanciert hat,ziemlich offensichtlich um Rendi-Wagner zu beschädigen.Übrigens mit Irgendeiner hat auch niemand geredet über die Nachfolge von Kurz und Irgendeiner hat auch mit niemandem darüber gesprochen ,obwohl natürlich tausend Dinge die Basti nicht kann und nicht versteht klar für irgendeiner sprechen würden,aber die Vorausetzung wären die gleichen, ich will auch eine Zeitungsmeldung,man lacht.

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crawler
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Dorners rustikale Art

wird der SPÖ sehr hilfreich sein.

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