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OpferanwaltschaftKlasnic-Kommission entschied in 1974 Fällen positiv

Meiste Meldungen betreffen Übergriffe in 1960ern und 1970ern.

PRAeSENTATION DER ERGEBNISSE DER EXPERTENKOMMISSIONEN ZU GEWALT IM SKISPORT: KLASNIC
© APA/EXPA/MICHAEL GRUBER
 

Die von Kardinal Christoph Schönborn beauftragte "unabhängige Opferanwaltschaft" hat seit ihrer Gründung 2010 in 1974 Fällen positiv entschieden. In weiterer Folge wurden durch die römisch-katholische Kirche Hilfsleistungen - finanziell oder therapeutisch - in der Höhe von 27,3 Mio. Euro zuerkannt. 66,4 Prozent der Betroffenen, die sich gemeldet haben, waren Männer.

Die direkten finanziellen Entschädigungen an die Opfer betrugen seit Bestehen der Klasnic-Kommission 21,7 Mio. Euro. Zusätzlich wurden rund 60. 000 Therapiestunden umgesetzt, deren Kosten sich auf 5,5 Mio. Euro belaufen. Die meisten gemeldeten Vorfälle liegen Jahrzehnte zurück: 37,4 Prozent der Übergriffe gab es in den 1960er-Jahren, weitere 31,3 Prozent in den 1970er-Jahren. Der Anteil der Übergriffe ab dem Jahr 2000 ist nur mehr 0,8 Prozent.

78 Prozent der an die Opferschutzanwaltschaft gemeldeten Missbrauchsfälle betrafen körperliche Gewalt, 76 Prozent psychische Gewalt, 32 Prozent sexuelle Gewalt - wobei es oftmals zu mehren Delikten gleichzeitig kam. Der Großteil der Betroffenen war in der Zeit des Übergriffes sechs bis zwölf Jahre alt (61,1 Prozent), 23,2 Prozent waren 13 bis 18 Jahre alt.

Prävention

"Wirksame Hilfe für alle Betroffenen, Aufarbeitung der Fälle, konsequente Maßnahmen gegenüber Tätern und vor allem die Prävention müssen weiter im Mittelpunkt stehen", sagte die "Opferschutzanwältin" Waldtraud Klasnic in einem Statement zur APA. Die öffentliche Diskussion sei ein steter Weckruf und trage zur unbedingt notwendigen weiteren Sensibilisierung bei: "Im Kampf gegen Missbrauch und Gewalt kann und darf es keinen Schlussstrich und kein Erlahmen geben. Opferschutz und Menschenwürde müssen absoluten Vorrang haben."

Als in den ersten Monaten des Jahres 2010 massiv Missbrauchsfälle im Bereich der katholischen Kirche bekannt geworden waren, bat Schönborn die frühere steirische Landeshauptfrau Klasnic, "Opferschutzanwältin" zu werden. Sie stellte eine ehrenamtlich Kommission zusammen, der etwa die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes, Brigitte Bierlein, der Psychiater Reinhard Haller und der langjährige Präsident des Wiener Stadtschulrates, Kurt Scholz, angehören.

Kommentare (2)

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georgXV
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???

und was passiert mit den Tätern ???!!!

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wahrheitverpflichtet
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SCHEINHEILIGKEIT!

DIE BLEIBEN UNBEHELLIGT WEIL IN Österreich für seelischen mord eine zehnjährigen Verjährungsfrist gild bzw oft auch drei Jahre! ICH HABE MEINEN ERZIEHER AUS GÖRTSCHACH Landesjugendheim angezeigt DER MIR MIT !! JAHREN IM JAHR 1983 die Gesichtsknochen gebrochen hat! VERJÄHRUNG TROTZ MASSIVER BEWEISE DURCH KRANKENAKTE! IM ZIVIL PROZESS wurde es für im zwar eng jedoch wurde das verfahren eingestellt wegen Amtshaftung! MIR KOSTETET DAS GANZE 4000 euro plus die kosten von 3600 euro vom anwalt des ex Erziehers! SCHÖNE GESETZE HABEN WIR IN ÖSTERREICH! DAS GLEICHE WAR IM FALL DES EHRENWERTEN DR FRANZ WURST HEILPÄDAGOGIK LKH KEINE SEINER MIT TÄTER TÄTERINNEN WURDE JE ZU VERANTWORTUNG GEZOGEN HEUTE DÜRFEN DIESE EHEMALIGEN ÄRZTE PFLEGE PERSONAL USW IN PSYCHOLOGISCHEN STUDIEN DES LANDES FREI HERAUS SAGEN WIR WUSSTEN DAVON ABER WIR KONNTEN JA NICHTS MACHEN der dr wurst war ja so mächtig die übrig bleiben sind die opfer die leiden bis sie die Augen schließen! Kärnten hat eine eigene Geschichte mit den fall dr wurst der bis heute noch nicht restlos aufgeklärt wurde, bzw das system der Vertuschung der Verleugnung ist gegenwärtig mein ex Erzieher der ja kariere als Bürgermeister gemacht wurde ist jetzt ein kleiner wurm und auch kein Bürgermeister mehr den seine opfer gingen ja in den Medien und da wussten seine ex Wähler was zu tun war! WENIGSTENS etwas wurde im genommen die macht die er so sehr liebte dieser wurm!

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