Vom Fund eines Silberschatzes im Gurktal berichtete die Kleine Zeitung am 15. Mai 1975. Die sensationelle Entdeckung machten ein Altbauer und sein Sohn beim Pflügen nahe Sirnitz. Im Erdreich kam ein Tontopf zum Vorschein, rund 16 Kilogramm war der Inhalt schwer. Darin befanden sich rund 1500 Stück Münzen, der Großteil zu 20 Kreuzern, sowie wertvolle Silbertaler aus dem 18. Jahrhundert. Ersten Schätzungen zufolge belief sich der Wert der Münzen auf umgerechnet mehrere 100.000 Schilling.
Fund gemeldet
Die Finder meldeten den Fund beim Landesmuseum. Dort wurden die Münzen in der Folge gereinigt und von einer Numismatikerin bestimmt. Der Schatz dürfte um 1850 versteckt worden sein. „Es war damals die unruhige Zeit der Revolution und der Bauernaufstände“, schrieb die Kleine Zeitung in ihrer Berichterstattung. Nach dem Fund wurde viel spekuliert. In der Gegend habe sich über die Zeit die Kunde erhalten, dass es einen steinreichen Besitzer gegeben hatte, der verarmten Bauern Geld lieh.