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AnalyseDas System eines angezählten Bischofs

Enge Berater, enge Beziehung, fehlgeleitete Macht und Misswirtschaft. Die Ära von Alois Schwarz als Kärntner Bischof ist von schweren Vorwürfen begleitet. Jetzt steht die vom Papst angeordnete Überprüfung bevor.

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Bischof Alois Schwarz wechselte im Juli 2018 von Klagenfurt nach St. Pölten
Bischof Alois Schwarz wechselte im Juli 2018 von Klagenfurt nach St. Pölten © Köstinger
 

Es war drastisch und für manche in der Klarheit bereits befremdlich, was in den letzten Monaten und Tagen an Details über die Ära von Bischof Alois Schwarz in Kärnten öffentlich wurde. Für andere waren die Fakten, die medial längst über die Grenzen Österreichs hinaus reichen, nichts Neues; seit Jahren sind sie auch durch Berichte der Kleinen Zeitung bekannt, bekamen aber in der Zusammenfassung neue Wirkung.
Vom „System Schwarz“ ist die Rede. Was das ist? Es geht nicht um Einzelereignisse in der Kärntner Kirche seit 2001, seit Alois Schwarz hier Egon Kapellari ablöste. Es geht um den Führungs- und Lebensstil des Bischofs, um das Abhängigkeitsverhältnis von einer Frau, jetzt als „Schattenbischöfin“ bezeichnet, um Vorwürfe der Misswirtschaft im Bistum, dem millionenschweren Mensalgut, also der Privatschatulle des jeweiligen Kärntner Bischofs.

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