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Stimmen Sie abKann man, wie die Ministerin sagt, von 150 Euro leben?

Sozialministerin Hartinger-Klein hält es für möglich, mit 150 Euro im Monat sein Auskommen zu finden - "wenn man die Wohnung auch noch bekommt". Die SPÖ ist empört. Stimmen Sie ab.

Beate Hartinger-Klein im Interview mit Wolfgang Fellner ©  Screenshot Youtube oe24.tv
 

Die SPÖ kritisiert erneut die Sozialpolitik der Regierung und insbesondere Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ). Anlass dafür war ein Auftritt der Ministerin auf oe24.tv, bei dem sie am Dienstag die Frage, ob Menschen mit 150 Euro im Monat leben können, bejaht hatte.

Man werde trotz der geplanten Kürzung von der Mindestsicherung "leben können", sagte Hartinger-Klein. Auf die Bemerkung des Interviewers (im Interview nachzuschauen ab 38:35), "wenn man von 150 Euro leben kann", antwortete sie: "Wenn man die Wohnung auch noch bekommt, dann sicher." Die Ministerin war am Vormittag für eine weitere Stellungnahme nicht erreichbar.

 

So viel bekommt man im Vinzimarkt für unter 150 Euro

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SPÖ: Keine Ahnung von der Lebensrealität

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher zeigt sich fassungslos über diese Aussagen. Die "blaue Unsozialministerin" habe keine Ahnung von der Lebensrealität der Bevölkerung."Man muss sich ja zunehmend fragen, was Hartinger-Klein eigentlich beruflich macht. Denn mit "sozial" haben die Wortmeldungen der angeblichen Sozialministerin genau gar nichts zu tun. Sinnbildlich steht sie damit für eine FPÖ, die sich zwar soziale Heimatpartei nennt, aber in Wirklichkeit von der Lebensrealität der Menschen so viel Ahnung hat, wie Herbert Kickl von Philosophie", so Lercher, der Hartinger-Klein darauf hinwies, dass die aktuelle Armutsgefährdungsschwelle für einen Einpersonenhaushalt laut Statistik Austria bei 1.238 Euro monatlich liege.

 

Kommentare (99+)

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ca7f5d74bc3882ec2a518b523a9bcf48
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Sie kommt damit nicht einmal einen Tag aus

So ein genialer Schwachsinn kann nur dieser asozialen Person einfallen

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microfib
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150 Euro

Liebe Redaktion, probiert es selbst aus, dann braucht Ihr so eine dämliche Frage gar nicht zu stellen!!

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zweigerl
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Appell zum Konsumverzicht einer Unerschrockenen

Ist das WLAN-fähige Handy ein Grundbedürfnis? Hemdsärmeligkeit hat auch ihr Gutes - sie offenbart den Kern des Problems, dass die Mindestsicherung zum Grundeinkommen "verkommt" und von der Ökonomie gepushte Sonderbedürfnisse als Existenznotwendigkeiten ausweist. Hartinger kommuniziert einen erfrischenden Politikstil, in dem auch schon mal gesagt wird, was gesagt werden muss. Auch gegenüber den Vertretern einer Klientelpolitik. Hartinger stand mit breiter Brust vor den versammelten Deputierten des ÖGB, um ihre Position zu erklären.

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lissilein
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Es geht nicht um ein Handy

Ich bin zwar der Meinung, dass man mit 150 Euro einen Monatseinkauf für einen single-Haushalt bestreiten kann, aber das Essen wäre nicht sehr gesund und es dürfen keine weiteren Kosten dazukommen. (Arznei, Kosmetik, Auto/Bus/Fahrrad, Telefon) und wenn man keine Möglichkeit hat sich zu unterhalten (Baden, Ausgehen, Sport, Job, Fernsehen, Spielen..) wird einem schnell langweilig in einer Wohnung und es folgt ein Weg in die Kriminalität.

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sev57
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@zweigerl

Genialer Kommentar. Sie sollten Satiriker werden.

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Mein Graz
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@zweigerl

Echt jetzt? Hartinger kommuniziert einen "erfrischenden Politstil"?
- das gesunde Kürbiskernschnitzel
- der gesund zubereitete Schweinsbraten
- grausliches Vorgehen gegen die Raucher
- "relativierte" Aussagen noch und noch
- 150 € monatlich reichen zum Leben, selbst bleiben ihr geschätzte 200 € täglich (!!!)

Diese Frau ist m.E. völlig unfähig und dazu kommt noch ein alles übersteigendes Maß an Impertinenz.
Sie soll einfach den Beweis antreten, dass es möglich ist, in einer Sozialwohnung, ohne jede Grundausstattung an Lebensmitteln, Toilette- und Kosmetikartikel, ohne Konto, ohne Smartphone, ohne Auto mit Chauffeur. Wenn sie es 3 Monate schafft entschuldige ich mich höchstpersönlich bei ihr.

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zweigerl
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Konsequente Politik

150 € Taschengeld + Sachleistungen + Wohnungsausgaben scheinen mir hinreichend, um nicht auf der Straße betteln zu müssen. Dies ist wohl per definitionem die Aufgabe einer "Mindestsicherung". Sie dient der materiellen Überbrückungshilfe. Und was den "erfrischenden Politikstil" der Ministerin betrifft, so sind mir persönlich Politiker sympathisch, die
a) nicht durch ostentative "Menschenliebe" Wählerstimmenmaximierung betreiben, sondern Sachpolitik machen und die daher
b) keinen gevieften, im Bedarfsfall außerhalb der Legalität agierenden Politikberater hinter sich haben, der jedes Wort seines Schützlings strategisch abwägt.
Diese Unbeirrbarkeit im Verfolgen auch unpopulärer Ziele würde ich vorderhand auch der gesamten bisherigen Regierungsarbeit konzedieren. Natürlich ächzen die unteren Chargen, die tagtäglich ihrer Wählerklientel irgendwelche Dotationen versprechen müssen, um sie bei der Stange zu halten.

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steinpe
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Realitätsfremd


jedes Volk hat die Führer die es verdient. Wenn ihr das Volksverblödungsgerät, Smartphone genannt auf die Seite legen oder am besten wegschmeissen würdet, die sozialen Netzwerke meidet, wären die meisten Wähler in der Lage skeptischer den Aussagen der zu Wählenden vor der Wahl gegenüber zu stehen.
In einfachen Worten, zu Wahlveranstaltungen oder überall wo sich Politiker profilieren faule Eier, Tomaten und ähnliches mitbringen und Kommentarlos verwenden

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Mein Graz
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@steinpe

Ist das ein Aufruf zu Personen- bzw. Sachbeschädigung?
Ich stimme zu, dass nur Menschen, die ihr Hirn einschalten und selbständig denken und sich eine Meinung bilden auch wissen, was sie am Wahltag tun. Dies setzt aber ein gewisses Maß an Bildung voraus, das bei so manchem leider fehlt, allerdings nicht, weil nicht die Möglichkeit vorhanden wäre sich zu bilden sondern aus Unwillen bzw. Faulheit.

Jemanden aufzufordern, Menschen oder Dinge mit Lebensmitteln oder anderen Materialien zu bewerfen finde ich aber absolut falsch.

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schenner80
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An jene, die „Ja, das geht sich aus“ meinen:

Bitte um eine Berechnung, wie sich das ausgehen soll!

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JL55
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...bei einem ministeriellen Bruttogehalt von € 17.311,50...

und einem geschätzten Nettoentgelt von > € 8.500,00 sollten Ministerinnen nicht so "klein-lich" sein und die Patenschaft für je 10 Menschen mit je € 150,00 / Monat übernehmen...
Natürlich lässt sich dieses Modell auf Sektionschefs - und Chefinnen bzw. Mitglieder aller Landesregierungen österreichweit ausdehnen...Somit ist es möglich, eine nicht mindere Anzahl dieser Betroffenen zu unterstützen...

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MoritzderKater
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Schade....

.... dass ich das hier aus Gründen der Netiquette nicht schreiben kann, was mir zu Frau Minister Hartinger-Klein einfällt.
Sie hat kaum begonnen, ihr Amt zu "bekleiden" probte sie schon die ersten Umfaller. Eine Frau, die vergisst, dass man vor dem Sprechen DENKEN soll, zumindest hat man uns Kindern das so beigebracht.
Warum werden wir mit solchen Politikern bestraft?

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schneeblunzer
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Bezeichnend

für ein Mitglied der Effenpartei ist diese klare Ansage!

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Irgendeiner
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Übrigens ,daß unser Jungposeur in der Kanzlerrolle

gelegentlich schweigend abtaucht, das ist mir bekannt,da weiß ich sogar wo der ist, der erzählt May publikumswirksam Dinge die die schon weiß aber halt diplomatisch erdulden muß,Hauptsache photogen kommt er rüber,aber wo ist der andere, dieser immerliegende Altpolitiker,ich glaub das ist seine Parteifreundin die hier so großzügig die Geldmassen über kleine Männer ausstreut,oder ist der jetzt auch zu den Trappisten gewechselt.Der Club der mundtoten Verantwortlichen,aber wo sie keinen Tau haben wie bei der Verfassung und dem Tradtionsgewand, da geht das Schnaberl wieder über.

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mapem
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Jaja – in Zeiten der posturnenen Ernüchterung,

muss sich der blautürkene Sympathisant wohl so allerlei an gediegenen Erklärungen aus seinen Fingern zuzeln. Und arm ist er dabei auch noch – muss er sich ja alles, was er sich da so zusammenerklärt und –reimt, mit einer derartigen Überzeugung machen, dass er´s auch noch selber glauben kann!
Aber ihr habt es eh gut – denn wenn die suggestiven Gschichtln eurer Helden bei euch so leicht, wie etwas mit Vaseline, reingehen – dann muss es mit der Autosuggestion ja wohl auch klappen – gell!

Aber okay – hier scheinen ja nicht wenige aus so richtig festem und gestandenem Holz geschnitzt zu sein … allerdings aus einem, das erst Monate später „Au!“ sagt – nämlich dann, wenn der Baum schon längst umgelegt wurde.

Tja, wiederum andere haben euch einst ja wieder und wieder davor gewarnt, dass die netten blautürken Burschen in ihrer Dregulierungswerkstätte gerade die Ketten ihres Fichtenmopeds ordentlich schleifen und fetten, damits ordentlich „einschneidend“ wird – gell!

Ich mein – ich mag Holz als Baustoff und zur Herstellung gediegenen Interieurs ja sehr … aber wenn man Tag und Nacht in so ein Brett reinstarrt … hm … vielleicht kann mir hier jemand beschreiben, wie das so ist?! Und wenn man die Postings hier so liest – da gibt´s ja wirklich einige mit Erfahrungswerten … na kommt, drückts nicht immer nur auf den roten Buzzer – erzählts doch a bisserl … ich bin so wissbegierig …

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spotzibaer
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Warum

müssen wir uns diesen Schwachsinn jeden Tag anhören bzw. lesen? Schweigekanzler Kurz: rufen Sie mal ins Blaue Lager rüber - nicht jeder Rülpser aus der Profilierungs-Partie muss an die Öffentlichkeit! Gibt's kein stilles Kämmerlein, meinetwegen im Parlament, wo die blaue Reichshälfte ihre abstrusen Sager (inkl. Vilimsky oder so ähnlich - weiß gar nicht ob ich die Namen aller siebenten Zwerge richtig schreiben kann) unbeachtet von den intelligenten Österreicherinnen und Österreicher absondern kann? Es tut nur mehr weh Herr Schüsse...äh Kurz

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mapem
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Na ja,

man muss schon wirklich ein kleiner Mann sein, um einst die neue Partei für den Kleinen Mann gewählt zu haben … aber ertragt es jetzt so, als wärt ihr große … (und bitte seid´s beim Jammern nicht so laut – ich brauch nach dem 12-Stundentag einfach meinen Schlaf … Gute Nacht, Österreich!)

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paulrandig
20
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Okay, dann machen wir folgendes:

Wer nicht arbeiten WILL, bekommt 150,- und kann damit leben (sagen wir mal so).
Wer arbeitet, kriegt das Zehnfache, also 1.500,- und den Betrag für eine Wohnung ebenfalls bezahlt. Will er ein Haus, muss er halt aufzahlen.
Top-Gehälter sind mit dem Hundertfachen beschränkt, also 15.000. Mehr verdienen geht überhaupt nicht. Wer karitativ ist, darf gerne regelmäßig 99 Unterlingen eine Party geben oder ihnen mal ein Vollkornbrot kaufen.
Alles, was derzeit an Einkommen darüber liegt, wird abgeschöpft und für den gemeinsamen Wohnungsmarkt, Öffi-Ausbau, Lebensmittelstützung, Bildung und Forschung und Entwicklungshilfe verwendet.
Ein Paradies zeichnet sich ab...

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bournout68
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Posten

Entweder posten hier Menschen, die nicht arbeiten wollen oder solche, die top Gehälter beziehen 🤔😊

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Mr.T
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Selten so etwas Dummes gelesen...


Wer nicht arbeiten will?

Lösen Sie bitte folgende Rechenaufgabe:

100.000 (offene Stellen) : 400.000 (Arbeitslose) = ???

Sollten Sie es nicht schaffen die Rechnung so zu lösen, dass JEDER eine Arbeit bekommt... Bitte nicht mehr so einen Unsinn posten!

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Mein Graz
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@Mr.T

Also entweder ist mein Sarkasmus-Radar kaputt oder deines...

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KarlZoech
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Diesen Satz widme ich der Frau Ministerin, ihren Regierungskollegen und -kolleginnen und deren Wählerinnen und Wählern:

"In seinem Hochmut quält der Frevler die Armen.
Er soll sich fangen in seinen Ränken, die er selbst ersonnen hat." Psalm 10,2

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KlausLukas
3
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Nomen ist Omen

Wäre ich von den Fähigkeiten der Frau "Klein" überzeugt, würde ich mich aufregen wollen.
Aber diese Frau ist leider nicht mehr ernst zu nehmen.
Klein in ihrem Namen hat seine Bedeutung

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glashaus
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@lombok

deinem posting folgend dürftest du den blauen Biertischschreiern zugehörig sein und alles glauben was deine Gesinnungsgenossen mit Migranten verbinden. Mindestsicherung trifft aber auch länger arbeitslose Österreicher und die müssten dann auch mit 150 € ihr Auslangen finden. Aber das ist eben dann das Schicksal aber der Partei des kleinen Mannes (mitterweile UFPÖ) wird sicher dennoch geglaubt. Also mein Mitleid hält sich in Grenzen. Aber dann wissen jene wenigstens wie es ist mit 150€ leben zu müssen, genau jene Summe die sie jetzt den Asylanten nur zugestehen wollen.

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lombok
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Ja, man kann von 150,-- leben,

wenn man fürs Wohnen, Heizen, Öffis, uvm nichts zu zahlen hat. Meine Frau und ich brauchen fürs Essen pro Monat auch nicht viel mehr als 200,-- (also 100,-- pro Person). Dann bliebe noch immer eine Differenz für Kleidung. Und es ist ja nicht so, dass Asylanten bei Kleidung nicht auch geholfen wird.

Da wir beide berufstätig sind, ist klar, dass wir fùr Kleidung mehr ausgeben, als 50,-- im Monat. Aber deshalb arbeiten wir ja ... Und jeder hat nach Erlernen unserer Sprache und Kultur dann auch eine reele Chance, bei uns zu arbeiten und sich ein Leben aufzubauen, wie wir es auch leben.

Von nix kommt nix ... Aber jeder wird belohnt, der in unser Land kommt und es ernst meint und sich bemüht.

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joker1234
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Vielleicht mal

öfters beim Einkaufen dabei sein - denn 100€ / Monat für Lebensmittel, das geht sich nur aus, wenn man während der Arbeit von MO-FR essen geht und "vergisst", die Beträge mitzuzählen.

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