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Buwog-Prozess "Ich bitte Sie um ein faires Verfahren"

Der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser trug zwischen 9.30 und 17.45 seine Version vom Verkauf der Buwog vor. Grasser bezichtigte den Kronzeugen der Anklage der Lüge und betonte seine Unschuld. Richterin Hohenecker vertagte die Sitzung.

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BUWOG GRASSER PROZESS: GRASSER / AINEDTER
Der früherer Finanzminister Karl-Heinz Grasser mit Anwalt Manfred Ainedter © APA/HANS PUNZ / APA- POOL
 

Der Beginn verzögert sich, erst sieben Minuten nach halb betritt Grasser den Saal. Er nimmt in der Mitte, gegenüber Richterin Marion Hohenecker Platz und bekennt sich mit lauter Stimme „nicht schuldig“. Grasser darf unterbrechen. „Das ist sehr nett“, sagt er.

„Es ist sehr schwierig für mich, als Angeklagter hier zu stehen, sicher die schwierigste Situation in meinem Leben. Ich habe neun sehr schwierige Jahre hinter mir.“ Gesetzeswidrig sei manches im Ermittlungsverfahren gewesen, weil öffentlich. Die Einladung an die Presse, an der Hausdurchsuchung teilzunehmen nennt Grasser. Von öffentlicher Vorverurteilung spricht er und von einem „völlig unverhältnismäßigen“ Verfahren. Dauer, Kosten, alles sei „wie auf einer schiefen Ebene“ gegen ihn gelaufen.

Kommentare (5)

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Mr.T
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Mal schaun...

... ob ein ehemaliger schwarz/blauer Politiker in Zeiten von einer schwarz/blauen Regierung verurteilt wird.

Und wenn, dann wird das Höchsgericht, dass bis dahin komplett ungefärbt ist, das Urteil schon wieder aufheben!

Dann heißt es zurück an den Start. Und nach weiteren 10 Jahren gibts eine Teilschuld oder was in der Art und durch die hohe Belastung und öffentliche Vorverurteilung kommt dann eine kleine Geldstrafe heraus die aus der Portokasse gezahlt wird!

Und wenn nicht so, dann sicher so ähnlich ;-)

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KarlZoech
2
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@ Mr.T: Die 15 grünen Daumen oben zeigen, dass viele Menschen

das von Ihnen geschilderte Szenario für möglich halten.
Das muss Ansporn für die Justiz sein, besonders genau zu arbeiten.

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voit60
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Bekommt da jemand mit der Angst zu tun?

Nachdem er jahrelang die Justiz gepflanzt hat. Der sollte lieber Angst vor seinem RA haben, der ihn so beraten hat, und damit ein Vermögen verdient hat.

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gerbur
11
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Grasser ist sebst schuld!

Warum nimmt er sich einen Anwalt, der in seine Trickkiste greift um das Verfahren in die Länge zu ziehen? So blieb genug Zeit und auch Zwang sorgfältigst zu ermitteln. Im Finale hat er jetzt ganz schlechte Karten.

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stadtkater
3
7
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Die BUWOG-Vergabekommission

hat NICHT, wie suggeriert wird, die BUWOG-Wohnungen an einen Käufer vergeben, sondern nur das Mandat für die Beratung des Finanzministeriums an eine Investmentbank. Geworden ist das dann die Lehman Brothers Bank.

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