Der ehemalige ÖVP-Wien-Chef Karl Mahrer war mitangeklagt im Prozess um eine insolvente Immobiliengruppe. Nun entgehen er und seine Frau einem möglichen Schuldspruch. Insgesamt müssen sie 65.500 Euro bezahlen.
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Der ehemalige ÖVP-Wien-Chef Karl Mahrer und seine Frau erhielten im Prozess um die insolvente Immobiliengruppe Wienwert eine Diversion gegen Zahlung eines Geldbetrags.
Der Richter genehmigte die Diversion, da es keine strafrechtlichen, sondern nur ethische Schulden gab, und die WKStA sah keine Gründe dagegen.
Der Prozess betrifft auch andere Angeklagte, darunter den ehemaligen Firmenchef Stefan Gruze, denen schwerer gewerbsmäßiger Betrug und Untreue vorgeworfen werden.
Die Anklage wirft Gruze und anderen vor, Investoren durch unwahre Angaben über die Verwendung der Anleihengelder getäuscht zu haben.
Die Causa hat politische Brisanz, da auch Vorwürfe gegen den SPÖ-Bezirksvorsteher von Wien-Donaustadt, Ernst Nevrivy, bestehen.
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