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"Fons Americanus"Grandios-zynischer Beitrag zum ehemaligen britischen Empire

Nicht wenige Brexit-Befürworter träumen von einer Neuauflage des britischen Empire. Doch die Rolle der Weltmacht ist vergeben.

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Schaut aus wie Marmor, ist aber aus beschichtetem Kork: „Fons Americanus“ von Kara Walker ist bis 5. April in der Tate Modern zu sehen
Schaut aus wie Marmor, ist aber aus beschichtetem Kork: „Fons Americanus“ von Kara Walker ist bis 5. April in der Tate Modern zu sehen © (c) imago images/ZUMA Press
 

Fragen Sie doch einmal den Fußballer Cristiano Ronaldo, wie es denn so ist, wenn einem ein Denkmal hingestellt wird. Seines ist nicht nur hässlich (damit könnte man zumindest seine Gegner einschüchtern), sondern die reine Lachnummer. Daran lässt sich nicht rütteln. Wie auch? Es ist ja aus Bronze. So ist das mit Denkmälern, sie sollen den Aggregatszustand der Erinnerung konservieren. Der ist, wie wir aus eigener Erfahrung wissen, äußerst flüchtig. Ein Denkmal schafft das schier Unmögliche: das Flüchtige in Stein zu meißeln. Mehr noch: Einmal in den öffentlichen Raum gestellt, verbreitet es seine Botschaft an neuralgischen Punkten. Meist unwidersprochen, denn an Marmor prallt naturgemäß viel ab. Wer es in einem Kreisverkehr immer und immer wieder umrundet, dem mag es so gehen wie beim Lernen von Englischvokabeln: Irgendwann bleibt es hängen.

Kommentare (1)

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fortus01
0
1
Lesenswert?

Ein geniales

Kunstwerk!

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