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ATVWirbel um EU-Elefantenrunde

ATV wollte Elefantenrunden zur EU-Wahl eine Woche vor der Wahl in Spielfeld abhalten, doch die Parteien scheuten - laut ATV - die weite Anreise. Nun karrt ATV 80 Bürger aus Spielfeld ins Studio nach Wien.

 Sylvia Saringer und Meinrad Knapp
Sylvia Saringer und Meinrad Knapp © ATV
 

Es ist ein – zugegeben – zeitlich etwas schwieriger Termin. Eine Woche vor der EU-Wahl wollte der Privatsender ATV die Spitzenkandidaten zur Elefantenrunde ins steirische Spielfeld einladen. Silvia Saringer und Meinrad Knapp wollten an dem Ort, der einen Wendepunkt in der Flüchtlingskrise symbolisiert, die Spitzenkandidaten zur Konfrontation bitten. 

Doch die Verhandlungen mit den Parteien gestalteten sich, so ATV-Chefredakteur Georg Grabner, äußerst schwierig. Dass man am Sonntag zur Hauptsendezeit um 20.15 Uhr 80 Minuten lang mit- und gegeneinander diskutiert, war weniger das Problem. Für eine Sendung aber 2 1/2 Stunden aus Wien anzureisen und dann wieder zurückzukehren, stieß auf wenig Zustimmung. Eine Konfrontation in Wien nimmt die Kandidaten zwei Stunden in Beschlag, eine in Spielfeld sieben Stunden. „Wenn die Spitzenpolitiker nicht nach Spielfeld kommen, sorgen wir dafür, dass Spielfeld zu den Spitzenpolitikern kommt“, so Grabner zur Kleinen Zeitung.

ATV chartert nun zwei Busse, um 80 Bürger aus Spielfeld am 19. Mai ins Studio nach Wien zu karren.
 

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