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1989 - Jahr des Umbruchs „Im Kopf sind die Grenzen geblieben“

Vor 1989 war Gmünd „im Eck“ und „am Ende der Welt“. Und heute? Eine Reportage über die Grenzstadt Gmünd im obersten Waldviertel zwischen Schnitzel-Drive-In, Walhalla im Rotlichtbezirk und „Schätzen, die sich in den Falten der Region befinden“.

Verleger Richard Pils, Chef der "Bibliothek der Provinz" © Manuela Tschida-Swoboda
 

Es ist der längste Radweg Europas. Der „Iron Curtain Trail“ führt 200 Kilometer entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs durch das Wald- und Weinviertel. Von Gmünd über Litschau bis Retz passiert man dabei acht Mal die österreichisch-tschechische Grenze. An der Brücke im Gmünder Ortsteil Bleyleben, die seit 1989 die beiden Grenzstädte Gmünd und Ceske Velenice verbindet, machen an diesem nieselregengrauen Wochentag nur wenige Radfahrer halt. Am Flussufer auf österreichischer Seite steht ein windschiefes, verrostetes „Achtung Staatsgrenze“-Schild.

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