Xi Jinping kann zufrieden sein. In den letzten Tagen hat ihm der Nationale Volkskongress alle Wünsche erfüllt. Dritte Amtszeit als Präsident? Einstimmig angenommen. Personalwünsche? Angenommen. Mehr Einfluss der Kommunistischen Partei in den Ministerien? Angenommen. Auch wenn er nicht nur Tage, sondern Jahre in der Zeit zurückblickt, darf er nicht unzufrieden sein. In zehn Jahren hat er sich Respekt verschafft, die Partei hinter sich geschart, alle Gegner beseitigt und seine Macht sukzessive ausgebaut.
Kampfansagen ohne Ende
Wie Xi Jinping an Chinas neuer Weltordnung schraubt
Unter ihm werde es keine Demütigung Chinas mehr geben – das ist die Botschaft von Xi Jinping an den Westen: Sein Land werde die Weltordnung neu schreiben. Handverlesene Vertraute in Spitzenpositionen sollen ihm dabei helfen.
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