Deutschland Das sind die Gesichter der Ampelkoalition

Als letzte der drei Parteien benannte die SPD ihre Ministerinnen und Minister. Das Kabinett der Ampelkoalition aus SPD, FPD und Grünen unter Kanzler Olaf Scholz steht nun fest. Karl Lauterbach wird SPD-Gesundheitsminister.

Olaf Scholz hat geschafft, was noch vor wenigen Monaten kaum jemand für möglich hielt. Gestartet bei SPD-Umfragewerten unter 15 Prozent gelang es ihm, die Sozialdemokraten bei der deutschen Bundestagswahl ganz nach vorne zu führen. Jetzt brachte er auch die Verhandlungen über die erste Ampel-Koalition auf Bundesebene erfolgreich zum Abschluss und ebnete sich selbst damit den Weg ins Kanzleramt. 

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Das neue Klima-Superministerium fällt wie erwartet an die Grünen. Grünen-Chef Robert Habeck übernimmt das Ressort. Habeck wird auch der neue Vizekanzler.

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Christian Lindner (FDP) wird zum neuen Finanzminister ernannt. Der FDP-Chef hat immer klargemacht, für ihn komme in einer Ampel-Koalition nur das Finanzressort infrage.

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Nach rund 20 Jahren ist das Außenministerium wieder in der Hand einer Grünen. Annalena Baerbock tritt in die Fußstapfen von Joschka Fischer und wird damit die erste Außenministerin der Bundesrepublik.

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Das Arbeits- und Sozialministerium geht an die SPD. Der bisherige Arbeitsminister Hubertus Heil bleibt auch unter Kanzler Scholz im Amt. Er hat nach Ansicht seiner Partei in der Großen Koalition einen guten Job gemacht.

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FDP-Bundesvorstand Marco Buschmann wird der neue Justizminister. Der promovierte Jurist gilt in der FPD als Vordenker und scharfer Analytiker.

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Das Familienministerium wird von den Grünen besetzt. Das Ressort wird Anne Spiegel übernehmen, die bisher in Rheinland-Pfalz sowohl als Familienministerin, als auch als Umweltministerin fungierte.

 

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Beim Verkehrsministerium konnte sich wider Erwarten die FDP durchsetzen. Neuer Verkehrsminister der designierten Bundesregierung wird FDP-Generalsekretär Volker Wissing. Er war von Mai 2016 bis Mai 2021 Wirtschaftsminister in Rheinland-Pfalz.

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Die bisherige Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) wollte ihre Karriere eigentlich schon beenden. Nun steht sie vor dem nächsten Karriereschritt: Sie folgt Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) als Verteidigungsministerin nach.

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Karl Lauterbach (SPD) wird in der neuen Ampelkoalition das Gesundheitsministerium übernehmen - das steht erst seit 6. Dezember fest. Der Mediziner und Gesundheitsökonom gilt als fachlich kompetent.

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Nicht nur im Außenamt, sondern auch im Innenministerium gibt es eine weibliche Premiere: Nancy Faeser (SPD) wird die erste deutsche Innenministerin. Die Juristin war zwölf Jahre lang innenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion in Hessen.

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Der bisherige Finanz-Staatssekretär Wolfgang Schmidt (SPD) ist der designierte Kanzleramtsminister. Ebenfalls ein Jurist, gilt Schmidt als enger Vertrauter und Weggefährte von Kanzler Olaf Scholz, dessen persönlicher Referent und Büroleiter er in der Vergangenheit war.

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Die langjährige SPD-Landtagsabgeordnete Klara Geywitz wurde als Ressortchefin des neu geschaffenen Bauministeriums vorgestellt. Letzter Bauminister war der CSU-Politiker Eduard Oswald, bevor das Ressort 1998 aufgelöst bzw. mit dem Verkehrsministerium fusioniert wurde.

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Vom Umweltministerium ins Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: Svenja Schulze (SPD) bleibt Bundesministerin, wechselt jedoch das Ressort.

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Wenig überraschend wird das Landwirtschaftsministerium von den Grünen besetzt: Die Ressortleitung wird Cem Özdemir übernehmen. Von November 2008 bis Jänner 2018 war Özdemir Bundesparteivorsitzender der Grünen.

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Als Bundesministerin für Bildung und Forschung ist die FDP-Politikerin Bettina Stark-Watzinger nominiert. Die Diplom-Volkswirtin ist seit 2017 Abgeordnete im Deutschen Bundestag.

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