Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Kritik an ÖsterreichMerkel fürs Zusperren aller Skigebiete in Europa

Deutschlands Kanzlerin Merkel: "Es sieht leider nicht so aus, wenn man die österreichischen Verlautbarungen hört, dass uns das so einfach gelingen könnte."

Bundeskanzlerin Angela Merkel © AFP/Tobias Schwarz
 

Angesichts der anstehenden Skisaison ist auch in Deutschland eine Diskussion über Wintersport in der Corona-Krise entbrannt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach sich mit Blick auf Winterurlaube dafür aus, dass alle Skigebiete in Europa schließen. "Wir werden uns in Europa um eine Abstimmung bemühen, ob wir alle Skigebiete schließen könnten", sagte Merkel am Donnerstag im Bundestag.

Und sie merkte an: "Es sieht leider nicht so aus, wenn man die österreichischen Verlautbarungen hört, dass uns das so einfach gelingen könnte, aber wir werden es noch einmal versuchen."

Widerstand gegen Vorschlag

Widerstand kam auch aus der Schweiz und von den Liftbetreibern in Deutschland. Ein Wintersportverbot wäre für die betroffenen Regionen katastrophal und zudem unverständlich, sagte Matthias Stauch, Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen (VDS), am Donnerstag. Bewegung an der frischen Luft sei gesund und das Infektionsgeschehen in Ischgl sei nicht vom Skibetrieb ausgegangen. "Es kommt nicht vom Skisport. Wir wollen bei uns kein Halligalli."

Ein Wintersportverbot würde viele Betreiber an ihre Grenzen bringen. "Das ist für unsere Betriebe existenzbedrohend", sagte Stauch. "Wenn uns jetzt zwischen den Weihnachtsfeiertagen und dem 10. Jänner das Geschäft wegbricht, ist das katastrophal." Die Liftbetreiber forderten eine einheitliche Regelung. "Es muss eine europäische Lösung geben: Dass alle aufmachen oder alle zu bleiben." Die Gesundheit von Gästen und Mitarbeitern stehe an erster Stelle. Die Betriebe hätten aber im Sommer gezeigt, dass ihre Maßnahmen funktionierten.

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hatte wegen der Pandemie vorgeschlagen, Skigebiete mindestens bis zum 10. Jänner geschlossen zu halten und damit einen Streit unter den Alpenländern ausgelöst.

So wehrt sich Österreich vehement gegen eine europaweite Schließung der Skigebiete. Öffnungsschritte in allen Bereichen, darunter der Sport, würden von den Staaten unterschiedlich gehandhabt, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Mittwoch. "Das hängt immer mit den Infektionszahlen zusammen, und zwar den Infektionszahlen bei uns in Österreich. "Wenn jemand einen Lift verwendet, dann ist das ähnlich, wie wenn er ein öffentliches Verkehrsmittel verwendet", so Kurz. Anhand dieser Gesichtspunkte müsse man Entscheidungen treffen.

Österreichs Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) hatte Entschädigungen in Milliardenhöhe von der EU gefordert, falls Skilifte über die Weihnachtsferien stillstehen sollen. Österreich rechne dadurch mit einem Umsatzausfall von 800 Millionen Euro für jede der Ferienwochen.

Widerstand gegen eine Schließung der Skigebiete kam auch aus der Schweiz. "In der Schweiz sind Bundesrat, Behörden und die Tourismusbranche überzeugt, dass der Schweizer Weg - für den Moment - richtig ist und die Wintersaison sicher stattfinden kann", sagte Markus Berger, Sprecher von Schweiz Tourismus, am Donnerstag.

Das Thema sei nicht neu. "Der Ansatz einer europaweit koordinierten Betriebszeit/Saisoneröffnung der Wintersportdestinationen wurde im Kreise der Alpenländer informell bereits im Spätsommer diskutiert und als ungeeignet nicht weiter verfolgt", so Berger. "Wir gehen davon aus, dass dieser Ansatz auch jetzt nicht mehr Erfolg haben wird." Wie Schweiz Tourismus äußert sich auch das Skigebiet Grindelwald. Die Zermatt Bergbahnen lehnen den Vorstoß von Merkel ebenfalls ab.

Wichtigkeit der deutschen Gäste

In der Schweiz sind deutsche Urlauber immens wichtig für die Skisaison. Von den 7,8 Millionen Gästen in der Wintersaison 2018/2019 kamen knapp zehn Prozent aus Deutschland. Ähnlich ist die Lage in Österreich. "Die deutschen Gäste sind einfach die wichtigste Gruppe von ausländischen Gästen und insofern ist es ganz wichtig, dass sie sich am Winterurlaub in Österreich beteiligen, unbeschränkt nach Österreich einreisen und hier Urlaub machen könnten", sagte Oliver Fritz, Tourismusexperte am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios.

In Frankreich sollen die Skilifte unterdessen während der Festtage stillstehen, die Wintersportorte selbst aber sollen offen sein. "Natürlich wird es für jeden (...) möglich sein, in die Ferienorte zu gehen, um die reine Luft unserer schönen Berge, die Geschäfte, die geöffnet sein werden - außer Bars und Restaurants - zu genießen", sagte Premierminister Jean Castex am Donnerstag. Es sei aber ganz einfach: "Alle Skilifte und öffentlichen Einrichtungen werden für die Öffentlichkeit geschlossen sein."

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) unterstützt den italienischen Vorstoß für eine Schließung der Skigebiete. Der Freistaat schob am Donnerstag dem Skifahren in Nachbarländern einen Riegel vor. Wer in ein Risikogebiet reist, als das gegenwärtig unter anderem die Alpenländer Österreich, Schweiz und Liechtenstein eingestuft sind, muss bei der Rückkehr nach Bayern zehn Tage in Quarantäne. Das gilt ab Dezember auch für Tagestouristen, eine bisher noch geltende Ausnahmegenehmigung soll ab Dezember entfallen. Das beschloss das bayerische Kabinett nach Angaben der Staatskanzlei.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Irgendeiner
0
0
Lesenswert?

Naja,man hat so Bilder,ich stell mir immer ein Irrenhaus vor das lichterloh brennt was die Insassen dazu bringt die Wände neu zu tapezieren,denn wenn man ein Problem nicht lösen kann nimmt man einfach eines, daß sich einfacher bewältigen läßt.Ja und während sie anderswo bei denselben Zahlen schon in die Gänge kamen haben wir hier diskutiert ob Ampeln gelb sein dürfen,man gönnt sich ja sonst nichts.Und die Italiener,die Deutschen, sogart Söder, der hat aber natürlich auch Eigeninteressen, sehen die Gefahr des Massentourismus in einer Pandemie und bei uns wirft sich ein Studienabbrecher,der schon bei einem Cluster statt zu handeln mit seinen

Spendern parlierte,der wirf sich heldenhaft vor die Wintersaison, ein Schröcksnadel erzählt mir die grandiose Neuigkeit, daß man im Alter stirbt,und Herr Schuschnig in Kärnten findet auch sorgende Worte für die Wintersaison,denn mit so blöden Kleinigkeiten wie unserem Krankensystem will sich keiner abgeben,ist ein unangenehmes Thema.Man könnts auchso sagen sagen,wir marschieren sehenden Auges vom Ambrosschen "Skifoan" zum "Es lebe der Zentralfriedhof".Aber es ist ja auch das Land wo schon am Beginn einer Pandemie unbedarfte in Ministerämtern,kleine Leutnants,kleine Betriebswirtinnen,meine Gesundheit mit der Wirtschaft abgewogen haben und ich kann mich halt nicht erinnern ihnen vertraglich das Recht auf diese freche Unverschämtheit eingeräumt zu haben.Man kann sagen, das Bild ist mehr als grauslich,aber pittoresk ist es.
Ach und noch ein praktischer Hinweis für alle die, die sich dem Ruf beschneiter Berge nichtmal entziehen können wenn es um Menschenleben geht,Felle auf die Schi, Hügel suchen und rauf,ist auch gesund.

logon 1
1
5
Lesenswert?

Ungewöhnlich dummer Vorschlag!

Bei kontrolliertem und diszipliniertem Verhalten ist eine Öffnung ohne weiteres durchführbar.
Apres-Ski mit dem dazugehörigem unnötigen Gefasel und dem Schnapsbrett muss halt entfallen.
Man kann doch nicht einfach den Wintertourismus umbringen, wenn ohnehin schon bald eine Impfung in Aussicht ist.

Peterkarl Moscher
1
2
Lesenswert?

Wahrheit tut weh !

Nein, Zusperren den Glückshafen oder weiterhin die Gesamtwirtschaft
und den Staat ruinieren !

HeWa66
1
4
Lesenswert?

Kontrolliert und diszipliniert

Diese Worte trau ich mich seit Wochen nicht mehr in den Mund nehmen.
1. Lockdown - Stichwort Klopapier!
2. Lockdown - Sperren von Bergstraßen wegen Überfüllung.

Also kontrolliert und diszipliniert funktioniert jedenfalls nicht!

Somit kann ich mir auch das Anstellen an den Liften vorstellen :-)

Und das 3. Unwort - ist Hausverstand

Der wurde die letzten Jahrzehnte wegerzogen, Der existiert auch nur mehr bei manchen, leider.

Corona hat mir aufgezeigt, wo wir in unserer ach so tollen Gesellschaft heute stehen - wenn's hart auf hart kommt, hilft dir keiner, da schaut jeder nur mehr auf sich.
Übrigens - Streit wegen Klopapier bis die Polizei anrückte, zwischen Pensionisten. Leider fehlt es durch alle Altersschichten am "HAUSVERSTAND", traurig aber die Realität.

Mein Graz
4
1
Lesenswert?

@logon 1

Wo hast du in den letzten Monaten "kontrolliertes und diszipliniertes Verhalten" gesehen?
Da mussten erst Verordnungen in Kraft treten, damit die Leute endlich ihr Hirn einschalten.

Soll die Regierung eine Verordnung für "Richtiges Verhalten für die Anfahrt ins Schigebiet, das Anstellen bei und die Benutzung von Aufstiegshilfen" heraus geben?

Die Impfung wird für die Durchschnitts-Österreicher NICHT im Winter kommen, sondern erst im März-April!

logon 1
1
3
Lesenswert?

..klares und rationales Posting!

..einige sind weiterhin zu dämlich, um sich zu disziplinieren.
Hier können nur schärfste Kontrollen bei den Liften etc. helfen und Zuwiderhandelnde sofort von den Pisten zu verweisen.
Kontrollen müssen angekündigt und Verstöße sofort sanktioniert werden.
Ohne Wenn und Aber.
Bei der Impfung glaub ich ,dass es vor März-April laufen wird.

schteirischprovessa
0
4
Lesenswert?

Ob Österreich die Schigebiete öffnet oder nicht, wird international

ziemlich egal sein.
Denn bei einer Rückkehr aus Österreich wird jeder Schiurlauber in Quarantäne müssen.
Die wird man nur mit zwei Tests mit sieben Tagen verkürzen können. Doch bis ein Ergebnis des zweiten Tests vorliegt, ist die Quarantäne wohl auch schon fast vorbei.
Da wird also kaum ein Gast aus dem Ausland in Österreich Urlaub machen. Was aber bei der Infektionsrate in Österreich sowieso logisch ist.

100Hallo
2
5
Lesenswert?

Gleichbehandlung

Mich wundert daß Österreich die Grenzen nicht längst schon geschlossen hat. Laut einem Bericht in ZDF NEO bringt die italienische Mafia Drogen und Waffen in Milliardenhöhe über die Grenze. Wird da nicht kontrolliert? Jedes Auto und ganz genau, ist das zu viel Arbeit? Oder nur bei den Illegalen, die uns dann bleiben

UHBP
2
4
Lesenswert?

Das Problem!

Die Liftbetreiber und Hotels im Westen wollen gar nicht aufsperren, weil ein Umsatzersatz für sie weitaus besser ist. Keine Kosten und viel Kohle.
Das Problem. Wie verkaufen sie das den österreichischen Touristen, dass sie für die Österreicher eigentlich gar nicht aufsperren wollen.
Die Lösung: Basti läßt nicht aufsperren und schon sind alle glücklich. Für die Liftbetreiber und Hotelbesitzer wird es der beste Dezember aller Zeiten und der Steuerzahler, ja der Steuerzahler wird es schon vergessen. Und wenn nicht, kommen ja in zukunft regelmäßige Werbeeinschaltungen der Regierung.

edi99
6
8
Lesenswert?

Was ist los mit unserem selbsternannten Musterschüler?

Zuerst Scharfmacher, jetzt Covidiot?

Natur56
3
8
Lesenswert?

Nicht sperren

In den letzten Jahren musste man sich um ein Zimmer anstellen. Jetzt müssen sich die Hoteliers und Liftbetreiber was einfallen lassen und zwar für Österreichische Gäste. Ja nicht sperren, dass ist der einfachste Weg. Was sollen die kleinen Internehmer sagen die nicht sperren müssen aber auch keine Kunden haben. Diese Tourismusbetriebe haben in den letzten Jahren eine Mörderkohle lukriert und jetzt müssen sie einmal von den Reseven leben, sofern sie ordentlich gewirtschaftet haben.

SANDOKAN13
9
6
Lesenswert?

Noja, Frau Physikerin

dann überweisnsn bitte 2,6 Mia an die heimischen Skigebiete und wir reden darüber!!

Mein Graz
5
5
Lesenswert?

@SANDOKAN13

Merkel verordnet ja keine Sperre der österreichischen Schigebiete, sie sucht den Konsens. Wenn Kurz meint, dass er lieber das Risiko von wieder in die Höhe schnellenden Zahlen eingeht (und das wird so sein!) kann Merkel ihm das nicht einmal auszureden versuchen, geschweige denn verbieten.

Und die angekündigte Quarantäne für Urlauber ist Sache der Deutschen! Du solltest zur Kenntnis nehmen, dass die Deutschen ihre Vorschriften erlassen können wie SIE wollen und uns das nix angeht.

100Hallo
0
0
Lesenswert?

Geld

Dann unsere Grenzen zumachen.

Lodengrün
1
7
Lesenswert?

Kann Sie etwas dafür

wenn jeder Bergbauer ein Sternehotel mit Spa auf Kredit bauen musste? Liegt die saisonale Auslastung nicht bei 95 und mehr Prozent kommt man in die finanzielle Schieflage. Und bei den Preisen war wohl das unternehmerische Risiko kalkuliert, oder?

Peterkarl Moscher
1
4
Lesenswert?

Lodengrün

Du hast den Porsche vergessen mit dem die Hoteliersgattin im April zum
AMS fährt um sich anzumelden !!!!

LG Peter

Natur56
2
11
Lesenswert?

Deutsche Gäste

Österreich für Österreicher. Seid Jahren ignorieren Tiroler Hoteliers Österreichische Gäste. Das Gejammere um die Deutschen ist unerträglich. Und wenn die Deutschen nicht kommen naj dann sind die anderen Nationen geduldet. So nicht bitte, dass ist endlich Geschichte. Passt Eure Preise an, hört auf mit der übertriebenen Dekadenz, weniger ist mehr, macht was für österreichische Familien. Und Herr Söder was soll die Aussage halb Europa wurde von Ischgl angesteckt. gehst noch Ausgang war Norditalien mit den chinesischen Arbeitskräften und schuldig eine EU die die Grenzen nicht schnell geschlossen hat. Unseren Deutschen Freunde mögen bitte daheim bleiben und sollten mit Österreich kein Risiko eingehen.

UHBP
7
6
Lesenswert?

@nat...

"Herr Söder was soll die Aussage halb Europa wurde von Ischgl angesteckt. gehst noch Ausgang war Norditalien mit den chinesischen Arbeitskräften"
Da hat der Söder leider recht. Die chinesischen Arbeitskräfte haben das Virus nicht in Deutschland und halb Nordeuropaa verbreitet. Das waren Schitouristen die in Ischgl und StAnton Party gemacht haben.
Partys die keiner abdrehen wollte, obwohl die Verantwortlichen gewarnt wurden.
PS: Auch für die Verbreitung in Österreich ist Ischgl maßgeblich verantwortlich. Aber dazu sagen die Türkisen ja eher nichts.

Natur56
0
3
Lesenswert?

so ein Schmarren

und wie ist der Virus nach Ischl gekommen - wohl eingeflogen. Man muß dorthin schauen wo der Ursprung war. Und die EU hat total versagt. Und Hr. Schröder will sichs immer richten. Bitte liebe Deutsche Gäste kommt nicht nach Österreich es könnte euch viel Ärger ersparen und uns viel Geld.

Lodengrün
7
9
Lesenswert?

Frau Köstinger

meinte gestern in der ZIBII wir würden den Italienern bei ihrem Karneval auch nicht hineinreden. Da sieht man, welchen Geistes Kind sie ist. Zunächst einmal ist nicht Karneval und dann ist das ein Problem, bei dem es ums Menschenleben geht, welches nicht an den Grenzen Halt macht. Da fordern wir stets gemeinschaftliches Vorgehen und hier machen wir arrogant unsere Sache. Ich denke Kanzler Kurz wird nicht so schnell mehr nach Paris, Rom oder Berlin reisen. Der Hit ist aber Blümel der sich von der EU einen Ausgleich forderte. Na was jetzt?

UHBP
11
8
Lesenswert?

Lifte und Hotels bleiben zu!

Ein entsprechender Gesetzesvorlage von den tiroler Freunden (Adlersrunde) wurde dem Basti bereits übermittelt. Seine Aufgabe ist es nun, es richtig unter seinen Schäfchen zu verkaufen.
Auszug aus der Vorlage:
* 80% Umsatzersatz - Vergleichszeitraum 2019.
* kein Einschränkungen bei Boni und Prämien Zahlungen
* keine Verpflichtung Mitarbeiter einzustellen oder zu halten
* keine Verknüpfung mit anderen Zuschüssen oder Zahlungen des Bundes oder Länder
PS: Basti hat ihnen die Kontonummer des Vereines zur Unterstützung notleidender Regierungsmitglieder übermittelt ;-)

HeWa66
5
25
Lesenswert?

Deutsche

Schiurlauber bleiben zu Hause, dann gibts auch kein 2tes Ischgl
kann doch jeder für sich entscheiden, ob er seine Schäflein zu uns lässt oder nicht.
Warum soll Österreich seine Lifte nicht aufsperren?

SoundofThunder
4
8
Lesenswert?

🤔

Ja,es soll jeder Skibetreiber selbst entscheiden dürfen. Aber wenn die Deutschen Skifahrer ausbleiben (Reisewarnung mit Quarantäne) wird es sich vor allem im Westen Österreichs nicht mehr rentieren. Ob die Betreiber ihre Kosten mit uns überhaupt herein holen können ist mehr als zweifelhaft. Es lohnt sich sicher nicht mehr.

Mama2903
6
13
Lesenswert?

Im Sommer

Heuer im Sommer gab es auch Corona ,da hieß es von Italien und Deutschland ,bitte kommt bzw fahrt zu uns auf Urlaub in den Süden ,ihr könnt uns ja die Touristen nicht wegnehmen,und jetzt,aja es ist ja Winter ,da gibts dort ja nicht so viel Tourismus also.........

Mein Graz
5
12
Lesenswert?

@Mama2903

Heuer im Sommer warnte Kurz noch vor Urlaub in Kroatien und forderte die Österreicher auf, in Österreich zu bleiben.
Und war da nicht was mit Quarantäne für Kroatien-Rückkehrer?

Und da waren die Zahlen um vieles niedriger.

PS: Deutschland liegt im Norden von Österreich...

checker43
3
6
Lesenswert?

Im

Sommer gab es viel weniger Fälle überall. Auch unsere Tourismusbetriebe hatten offen. Und die Italiener haben ihre Strände geschlossen gehabt bis Anfang Mai.

 
Kommentare 1-26 von 48