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Machtlose EUWeißrusslands Zukunft wird in Moskau entschieden

Analyse: Die Außenminister der 27 EU-Mitgliedsstaaten wollen neue „individuelle Sanktionen“ gegen das Regime von Alexander Lukaschenko erarbeiten. Ziel ist es, den Diktator über sein persönliches Umfeld zum längst überfälligen Machtverzicht zu bewegen. Am Samstagabend erklärte Lukaschenko, Putin habe ihm Hilfe zugesagt, falls dies nötig sei.

Friedlicher Massenprotest auch am Samstag gegen Lukaschenko in Weißrussland © AP
 

Die EU will in der Weißrussland-Krise demokratische Werte und die Menschenrechte verteidigen. So sagte es Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Freitag. Später entschieden die Außenminister der 27 Mitgliedsstaaten, neue „individuelle Sanktionen“ gegen das Regime von Alexander Lukaschenko zu erarbeiten. Ziel ist es, den Diktator über sein persönliches Umfeld zum längst überfälligen Machtverzicht zu bewegen. Zugleich soll ein Paket mit Angeboten zum Dialog geschnürt werden.

Kommentare (1)

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feringo
2
15
Lesenswert?

EUs Schwäche als Stärke

In welche Richtung wollen Sie Ihre Leser mit dem, erlauben Sie mir die Bezeichnung, ambivalenten Beitrag beeinflussen, Herr Ulrich Krökel?
Die Einflussmöglichkeiten der EU auf die politischen Verhältnisse in Weißrussland mit "machtpolitischen Offenbarungseid" zu benennen ist ziemlich dick aufgetragener Journalistenjargon.
Dieser könnte allerdings auch als Warnung gemeint sein, wo Österreich im Falle einer EU-Militäraktion stehen könnte.
Oder ist es ein Tipp, Diplomatie und wirtschaftlichen Druck zu verbessern. Denn das, und nur das sollte im 21.Jhdt. angestrebt werden.
Der Einfluss EUs war nie besonders groß und ist daher auch nicht so gesunken, wie Sie es darlegen. Er sollte allerdings stärker werden.