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Australiens prominentester FlüchtlingNach sieben Jahren Odyssee endlich frei

Behrouz Boochani saß jahrelang in einem australischen Flüchtlingslager auf Papua-Neuguinea fest. Über seine traumatischen Erlebnisse schrieb der iranisch-kurdische Journalist ein Buch, das weltweite Aufmerksamkeit erhielt. Jetzt gewährt ihm Neuseeland Asyl. Nach sieben langen Jahren geht seine Odyssee damit zu Ende.

Behrouz Boochani
Behrouz Boochani hat eine sieben Jahre dauernde Odyssee hinter sich: Bekommt nun Asyl in Neuseeland © AP
 

Australiens berühmtester Flüchtling ist frei. Nicht Australien hat ihm diese Freiheit gewährt, für die Behrouz Boochani so lange gekämpft hat, sondern der Nachbarstaat Neuseeland. Sein Asylantrag wurde angenommen – er darf ab sofort in Neuseeland leben und arbeiten.

Kommentare (6)

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homerjsimpson
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Die jahrelange Internierung von Menschen in Lagern ist eine Schande.

Egal wo. Ein Vorbild für Sebastian Kurz, wie er nicht müde wird zu betonen.

smithers
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Eine Schande ist es was in Österreich seit 30 Jahren mit dem Bundesheer aufgeführt wird. Wird sind zwar praktisch Weltmeister im Flüchtlinge aufnehmen, können unser Land aber im Notfall bald nicht mehr verteidigen.
Es wird auf jeden Fall sehr spannend in den nächsten zehn bis 15 Jahren. Ich nehme an, da werden noch einige Leute die jetzt im Elfenbeinturm sitzen ganz bitter aufwachen.

melahide
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Auch

wenn es mit der Geschichte des Flüchtlings nichts zu tun hat: Die Bevölkerung hatte damals die Möglichkeit FÜR ein Berufsheer zu stimmen. Sie stimmte dagegen.

Horstreinhard
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Und sie glauben, ein Berufsheer bekäme mehr Mittel?

Österreich hat seit der Verkürzung des Wehrdienstes durch BM Platter sowieso kein Milizheer mehr...

melahide
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Man

hätte wohl mehr Mittel da die Ausbildung der Grundwehrdiener auch viel Geld kostet. Die Kosten fallen ja weg

smithers
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@melahide

Waren sie jemals beim Bundesheer? Diese Ausbildung kostet sehr wenig, denn Ausbilder dürfen ja nicht mal Überstunden machen sondern nur Gutzeit aufbauen, die später wieder konsumiert wird.
Wieso erhält außerdem in Österreich ein Asylant mit positiven Bescheid monatlich viel mehr Geld als ein Grundwehrdiener.
Wenn ein Asylant nur 300 Euro im Monat erhält, dann zieht er einfach weiter. Der Grundwehrdiener leistet aber was für den Staat, bekommt aber dafür fast Nichts.