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Videoanalyse aus Brüssel"Momentan wird um jeden Cent gerungen!"

EU-Korrespondent Andreas Lieb beobachtet live für uns die historischen Verhandlungen der Staats- und Regierungschefs in Brüssel. In seinem Videokommentar erklärt er, wie hinter den Kulissen um immense Beträge gefeilscht wird und weshalb es ein Fehler wäre, den Gipfel nun abzubrechen.

 

Videoanalyse zum EU-Sondergipfel

Nach deutlichen Fortschritten auf dem Weg zu einem Corona-Krisenpaket wird der EU-Sondergipfel in Brüssel nochmals verlängert. EU-Ratspräsident Charles Michel kündigte nach Angaben von Diplomaten Montagfrüh einen neuen Verhandlungsvorschlag an. Aus Ratskreisen verlautete, dass es eine Einigung über einen Anteil von 390 Milliarden Euro an Zuschüssen in dem Fonds geben soll.

Die Gespräche wurden gegen 06.00 Uhr unterbrochen und sollen am Nachmittag wieder aufgenommen werden. Das Plenum werde um 17.00 Uhr starten, teilte Barend Leyts, Sprecher von EU-Ratspräsident Charles Michel am Montag mit. Ursprünglich wäre 16.00 Uhr vorgesehen gewesen.

Michel führe noch technische Briefings und Telefonate mit den Chefs, schrieb der Sprecher. Ein Bild zeigte den EU-Ratspräsidenten auf der Terrasse des Brüsseler Ratsgebäudes stehend mit dem Handy am Ohr.

Damit läuft das am Freitag gestartete Treffen der 27 Staats- und Regierungschefs bereits zwei Tage länger als geplant. Zusammen mit dem Corona-Wiederaufbaufonds wird auch der nächste siebenjährige EU-Finanzrahmen mit einem Volumen von mehr als 1.000 Milliarden Euro beraten, was die Verhandlungen ungeheuer kompliziert macht.

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Danke für Ihr Verständnis.

Obama
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Kurz hat die Europäische Union nicht verstanden!

Und überhaupt nicht den Begriff Solidarität. In seinem Tunnelblick übersieht er, dass es damit es uns, den Österreichern, nachhaltig gut geht, auch unseren Nachbarn gut gehen muss. Jetzt nur auf sich zu schauen heißt den Ast, auf dem man sitzt abzusägen.
Klein Basti möchte es Merkel und Macron zeigen. Dann soll er das machen, wenn es irgendwann vielleicht einmal auch Sinn macht. Aber nicht in einer globalen Krise wie jetzt wie ein pubertierender Flegel, um jeden Preis, seinen (nicht besonders klugen) Standpunkt durchboxen. Hier versucht der Schwanz mit dem Hund zu wedeln.
Unser Bundeskanzler gibt ein so jämmerliches Bild ab. Seine euphemistischen „roten Linien“ sind in Wirklichkeit beinharte Erpressung. Und er sieht nicht, dass ihm (uns) sein Verhalten bei nächster Gelegenheit auf den Kopf fallen wird.
Ich möchte ohne mich für unseren Bundeskanzler schämen zu müssen nach Italien, Spanien, Frankreich reisen….

dude
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Großartig geschrieben, Obama!

Im Grunde auch leicht verständlich, aber wie man sieht, verstehen es trotzdem noch nicht alle. Ich wiederhole nochmals Ihre Worte, Obama: "Nachhaltig gut gehen kann es uns nur, wenn es auch unseren Nachbarn gut geht!"
Dieser Satz hat selbst dann Bedeutung, wenn jemand das Wort "Solidarität" nicht in seinem Wortschatz hat. Man sehe sich bitte die Außenhandelsbilanz von Österreich an. Der zweitgrößte Importeur Österreichischer Produkte ist Italien und der viertgrößte Frankreich (weltweit). Man stelle sich vor, Italien und Frankreich gehen in Konkurs. Wie hoch wird dann die Exportquote Österreichischer Produkte in diese Länder noch sein?
Fragen Sie den Hausverstand...

Hausverstand100
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Wenn man ein wenig weiterdenken würde

Und nicht nur den dummen "Basti" Hass frönen, könnte man schon auch zu anderen Überlegungen kommen.
Ob es wirklich so klug ist, immer wieder jene Staaten durch zu füttern, die selbst nicht in der Lage sind, eine einigermassen vernünftige Steuer- und Wirtschaftspolitik einzuführen und durch zusetzen? Oder z. B. Die Oststaaten, welche uns aufgrund ihrer Steuerpolitik Konkurrenz machen, weil eh wir Nettozahler einen Teil der Defizite abdecken usw...
Aber Hauptsache, man kann seinen Frust darüber, aus eigener Unfähigkeit die Wahlen verloren zu haben, mit dummer und beleidigender Polemik abreagieren!
Wandern sie doch in eines dieser Länder aus, nehmen dort die Staatsbürgerschaft an dann brauchen sie sich nicht mehr zu schämen!

SoundofThunder
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Ja

KurzIV missbraucht den Gipfel für seine Imagepflege.

Obama
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Kurz hat die Europäische Union nicht verstanden!

Und überhaupt nicht den Begriff Solidarität. In seinem Tunnelblick übersieht er, dass es damit es uns, den Österreichern, nachhaltig gut geht, auch unseren Nachbarn gut gehen muss. Jetzt nur auf sich zu schauen heißt den Ast, auf dem man sitzt abzusägen.
Klein Basti möchte es Merkel und Macron zeigen. Dann soll er das machen, wenn es irgendwann vielleicht einmal auch Sinn macht. Aber nicht in einer globalen Krise wie jetzt wie ein pubertierender Flegel, um jeden Preis, seinen (nicht besonders klugen) Standpunkt durchboxen. Hier versucht der Schwanz mit dem Hund zu wedeln.
Unser Bundeskanzler gibt ein so jämmerliches Bild ab. Seine euphemistischen „roten Linien“ sind in Wirklichkeit beinharte Erpressung. Und er sieht nicht, dass ihm (uns) sein Verhalten bei nächster Gelegenheit auf den Kopf fallen wird.
Ich möchte ohne mich für unseren Bundeskanzler schämen zu müssen nach Italien, Spanien, Frankreich reisen….

eliweiss
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Eine Frechheit sondergleichen.

Wer ermächtigte unseren BK Italien pro Kopf und Nase 1300 Euronen zu schenken. NO BAILOUT! steht im Vertrag.

voit60
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Wir

schenken denen alleine so viel Geld Schlaumaier?