Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Schwarzes TraumaPsychotherapeutin: "Die Seelen der Schwarzen in Amerika sind verwundet"

George Floyd wurde am Dienstag in Houston beigesetzt. Franchesca Gordon, Psychotherapeutin in Los Angeles, über die geschichtlichen Wurzeln der gegenwärtigen Proteste in den USA, Rassismus als Alltagsphänomen, "weiße Diskriminierung" und das Mobbing von Donald Trump.

Der aufgebahrte Sarg von George Floyd in Houston. Der 46-Jährige wurde bei einer Polizeiattacke getötet. © AFP
 

Ein formschlichter, aber golden funkelnder Sarg, aufgebahrt vor dem Altarraum. Davor: Männer in dunklen Anzügen. Während landesweit in den USA die Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus weitergingen, strömten bereits am Montag mehr als 6000 Menschen in die „Fountain of Praise“-Kirche in Houston, Texas, um sich von George Floyd zu verabschieden. Eine Mahnwache für den 46-jährigen Afroamerikaner, der Ende Mai Opfer eines brutalen Polizeieinsatzes wurde, wurde abgehalten. Am Dienstag fand dann zwar in engerem Kreis die Trauerfeier der Familie statt, von der Symbolkraft aber hatte die Verabschiedung die Dimension eines Staatsbegräbnisses. Warum?

Kommentare (2)

Kommentieren
Hgs19
2
7
Lesenswert?

Gleichheit

Und wenn bei uns Frauen von farbigen Zuwanderern vergewaltigt werden wird in den spärlichen Berichten nicht einmal die Nationalität der Täter bekanntgegeben und die Medien schweigen! Und wenn eine(r) aufzeigt nennt man uns alle Rassisten.

Lodengrün
4
11
Lesenswert?

Ich sehe schon

kommen. Wenn das nächste mal ein Weißer von einem Schwarzen, ausgeraubt, niedergeschlagen oder getötet wird dann gehen Millionen Weiße auf die Straße und fordern besseres Benehmen, Umgang und Achtung ein. Wir lesen täglich wie schlimm wir sind, sollen einmal ihre Leute betrachten wie sie sich benehmen. In Geschäften, auf Straßen, haben die ein Benehmen dass ich jedes mal gehörig schlucken muss.