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RaketentestNordkorea testet Mehrfach-Raketenabschussrampe

Bei dem Test sei das "Dauerfeuersystem" der Abschussrampen überprüft worden. Man sei somit in der Lage, eine Gruppe von feindlichen Zielen durch einen Überraschungsangriff "vollkommen zu zerstören", hieß es.

Kim zündelt wieder © AP
 

Ungeachtet internationaler Kritik treibt Nordkorea sein umstrittenes Raketenprogramm voran. Das kommunistische Regime hat den erfolgreichen Test einer großen Raketenabschussrampe vermeldet, die mehrere Geschoße gleichzeitig abfeuern kann. Machthaber Kim Jong-un habe sich "zufrieden gezeigt", meldete die Staatsagentur KCNA.

Bei dem Test sei das "Dauerfeuersystem" der Abschussrampen überprüft worden. Man sei somit in der Lage, eine Gruppe von feindlichen Zielen durch einen Überraschungsangriff "vollkommen zu zerstören", hieß es.

Wenige Stunden zuvor hatte Nordkorea nach Angaben der südkoreanischen Streitkräfte zwei Kurzstrecken-Geschoße abgefeuert. Laut einer Resolution des UNO-Sicherheitsrates ist Nordkorea der Abschuss einer solchen Rakete untersagt. Nach Angaben der südkoreanischen Streitkräfte flogen die Geschoße 370 Kilometer weit in einer maximalen Höhe von 90 Kilometern, sie sollen in der Nähe der Hauptstadt Pjöngjang gestartet worden sein, bevor sie ins Japanische Meer (koreanisch: Ostmeer) stürzten.

Nordkorea hat heuer bereits eine Reihe von Raketen getestet. Das verarmte und weitgehend isolierte Land hatte unlängst auch mit der Wiederaufnahme der Tests von Langstreckenraketen gedroht. Die Führung in Pjöngjang reagierte damit auf den Appell von fünf europäischen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates, seine atomare Rüstung aufzugeben.

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