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Atomenergiebehörde warntIran hat dritten Punkt des Wiener Atomdeals gebrochen

Der Iran hat laut der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) weitere Schritte zur Inbetriebnahme von neuen Zentrifugen zur Uran-Anreicherung gesetzt.

Iran bricht weiteren Punkt des Atomdeals
Iran bricht weiteren Punkt des Atomdeals © (c) APA/AFP/STR (STR)
 

Der Iran hat laut der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) weitere Schritte zur Inbetriebnahme von neuen Zentrifugen zur Uran-Anreicherung gesetzt. Die IAEA bestätigte in einem Bericht, dass die Islamische Republik die Anfang September installierten Zentrifugen nun auch mit Uran nutzt oder zur Nutzung vorbereitet hat. Der Bericht lag der Deutschen Presse-Agentur vor. Nach IAEA-Angaben bereitet der Iran zudem den Aufbau von mehr als 300 weiteren Zentrifugen vor.

Der Iran hat das 2015 in Wien ausgehandelte Atomabkommen damit in einem dritten Punkt gebrochen und setzt die europäischen Vertragspartner Frankreich, Großbritannien und Deutschland weiter unter Druck. Sie sollen aus Sicht der Islamischen Republik einen Weg finden, wie im Handel mit dem Iran die US-Sanktionen umgangen werden können. Erst am Mittwoch hatte der iranische Präsident Hassan Rouhani deutlich gemacht, dass er mit den USA nur nach einem Ende der Sanktionen in Verhandlungen zur Krise zwischen den beiden Ländern eintreten werde.

Dem Iran war im Atomdeal als Gegenleistung zugesagt worden, die Wirtschaftsbeziehungen zu normalisieren. Die USA sind jedoch im Mai 2018 einseitig aus dem Atomabkommen ausgestiegen. Die US-Regierung setzt seitdem auf eine Politik des "maximalen Drucks", um die Führung in Teheran zu zwingen, ein neues Abkommen mit härteren Auflagen zu verhandeln. Der Iran wiederum erhöhte inzwischen seine Uranvorräte sowie den Anreicherungsgrad und setzte sich damit über das Abkommen, das eine iranische Atombombe bis auf weiteres verhindern soll, hinweg.

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